45.000 Euro bereitgestellt

Zur Freude der Kinder und Jugendlichen: geplanter Bikepark in Amerang nimmt Fahrt auf

In Pittenhart gibt es sie bereits: Die Pumptrack-Strecke ist dort bei den Kindern sehr beliebt. Jetzt will auch Amerang einen Bikepark für die jungen (und jung gebliebenen) Gemeindebürger errichten.
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In Pittenhart gibt es sie bereits: Die Pumptrack-Strecke ist dort bei den Kindern sehr beliebt. Jetzt will auch Amerang einen Bikepark für die jungen (und jung gebliebenen) Gemeindebürger errichten.
  • vonChrista Auer
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Einigkeit herrscht im Ameranger Gemeinderat: Die jungen Leute sollen eine neue Sportanlage bekommen. Als Kostenrahmen für die sportliche Radlstrecke werden insgesamt 45.000 Euro angepeilt. Freiwillige Arbeitseinsätze sollen die Ausgaben niedrig halten.

Amerang – Schon bald sollen die Radler in Amerang am Sportplatz kräftig in die Pedale treten können – der Gemeinderat beschloss einstimmig die Errichtung eines Bikeparks und beauftrage die Planungsleistungen für 3.570 Euro. Als Kostenrahmen für die sportliche Radlstrecke wurden insgesamt 45.000 Euro angepeilt. Orientierungspunkt ist das Angebot einer Fachfirma, die die Kosten für die Objektplanungs- und Bauleistungen mit rund 48.000 Euro veranschlagt. Ziel der Räte ist aber, deutlich unter dem Kostenlimit zu bleiben. In der aktuellen Lage müsse die Gemeinde ganz besonders auf ihre Finanzen achten, brachte es der zweite Bürgermeister Werner Fröwis(CSU) auf den Punkt.

Freiwillige Helfer sollen Kosten senken

An der Qualität der Ausführung soll trotzdem nicht gespart werden, vielmehr sei Eigenleistung gefragt, betonte Alex Mitter (GLA). Vor allem die Jugendlichen aber auch Eltern und freiwillige Helfer könnten bei der Herstellung und später auch bei Wartungsmaßnahmen mit anpacken. Auf Anregung von Ludwig Niedermaier (FWK) soll die Förderfähigkeit als Leader Maßnahme noch geprüft werden. Mit dem Beschluss, den Bikepark zu errichten, wird nun ein vor allem für die Jugend wichtiges Thema angepackt.

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Für eine zielführende Lösung hatte der Gemeinderat einen Arbeitskreis eingerichtet, bei dem auch externe Fachleute mitwirkten. Das Ergebnis fand nun im Rat breite Zustimmung. Die zahlreichen Wortmeldungen machten deutlich, dass damit ein deutliches Signal an die jungen Gemeindebürger verbunden sei: Zum einen, dass sie ernst genommen würden und zum anderen, dass Vorhaben, die Jugendliche betreffen, auch zeitnah umgesetzt werden, „denn aus ihrem Blickwinkel sind ein oder zwei Jahre eine Ewigkeit“, sagte Mathias Schmid (GLA). Franz Oberloher und Wolfgang Wittwer (beide FWK) bekräftigten, dass die Errichtung einer bei den Jugendlichen sehr angesagten Pumptrack- Strecke ein gutes Freizeitangebot sei.

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Simon Strell und Alex Mitter (GLA) rückten nochmals haftungsrechtlich Fragen, die zu klären seien in den Fokus. Der Rat war sich einig, dass nicht zuletzt deshalb die Errichtung der Anlage im Zentrum des Orts, direkt am Sportplatz neben dem Skater Gelände ideal sei. Die Gemeinde habe das Grundstück im vergangenen Jahr mit einem langfristigen Erbbaurecht gesichert.

Eine Besprechung mit Vertretern des Straßenbauamtes Rosenheim habe ergeben, dass zu der vorbeiführenden Staatsstraße ein Mindestabstand von 20 Metern einzuhalten sei. Trotz dieser Vorgabe reiche das Grundstück nach Ansicht des Arbeitskreises für die Verwirklichung eines Bikeparks, ergänzte Bürgermeister Konrad Linner (GLA).

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