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Zu teuer:Isener Unternehmen verliert Müll-Auftrag

Isen/Erding – Müll ist wahrlich nicht wertlos, seine Entsorgung ein millionenschweres Geschäft.

Im Landkreis Erding sind nun zwei lokale Entsorger buchstäblich in der Tonne gelandet. Bei einer Neuausschreibung der Abfuhr von Rest- und Biomüll ab 1. Oktober dieses Jahres kamen zwei Landkreis-Unternehmen nicht mehr zum Zug, weil die Konkurrenz bessere, sprich günstigere Angebote vorgelegt hatten – die Firmen Fischer aus Isen und Wilm aus Dorfen. Stattdessen sicherte sich ein hessisches Unternehmen den Zuschlag für die Müllabfuhr im nordwestlichen und im südöstlichen Landkreis – die Knettenbrech und Gurdulic GmbH aus Neu-Isenburg bei Frankfurt. Darüber informierte Landrat Martin Bayerstorfer den Umweltausschuss des Kreistags. Andreas Neumaier von der Abfallwirtschaft betonte jedoch, dass das Unternehmen auch in Kirchheim bei München ansässig sei. Dieses ist nun zuständig für die Abfuhr in Berglern, Eitting, Finsing, Langenpreising, Moosinning, Neuching, Oberding, Ottenhofen, Wartenberg, Bockhorn, Buch, Dorfen, Forstern, Isen, Lengdorf, Pastetten, St. Wolfgang, Walpertskirchen und Wörth. Immerhin kam ein regionaler Entsorger zum Zug, die Firma Heinz aus Moosburg. Ihre Müllfahrzeuge drehen ihre Runden weiterhin in der Stadt Erding, in Fraunberg, Hohenpolding, Inning, Kirchberg, Steinkirchen und Taufkirchen. Der Erdinger Hausmüll wird übrigens auf der Kreisdeponie im Sollacher Forst bei Isen umgeschlagen und dann teils in die Müllverbrennungsanlage nach Ingolstadt gefahren.ham

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