AK 68 zeigt in Wasserburg zeitgenössische Arbeiten von 91 Künstlern

Preisverleihung mit Abstand: (von links) Katrin Meindl (AK 68), Sparkassen-Vorstand Mischa Schubert, Dominic Hausmann (AK 68) und der Preisträger Maximilian Bernhard aus Kitzbühel.

Zeitgenössische Kunst steht in den kommenden drei Wochen im Wasserburger Rathaus und in der Galerie im Ganserhaus im Mittelpunkt. Dort zeigt der Arbeitskreis (AK) 68 in seiner Jahresausstellung ein breites Spektrum künstlerischer Stilrichtungen, Techniken und Medien.

Von Wolfgang Janeczka

Wasserburg – Wegen der anhaltenden Corona-Krise musste die traditionelle Eröffnungsvernissage mit in der Regel 300 Gästen im großen Rathaussaal heuer erstmalig ausfallen. Doch auch ohne die Vorbereitung des gesellschaftlichen Events hatten die Organisatoren des Arbeitskreises 68 in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun: Einreichungen und Jurierung, Aufstellung der Stellwände im Rathaus und der Skulptur am Marienplatz und schließlich die Hängung selbst.

182 Künstler hatten sich mit ihren Arbeiten für die Große Kunstausstellung 2020 beworben. 137 Malereien, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien, Collagen und Skulpturen von 91 Kunstschaffenden wurden dann ausgesucht.

Preis für junge Kunst vergeben

Personell unverändert blieb aufgrund der Lockdown-Beschränkungen die Jury mit Dominic Hausmann, Katrin Meindl, Johann Plank, Walter Voss und Martin Weinand. Deren Arbeiten werden statt im Museum Wasserburg heuer ebenfalls coronabedingt im Ganserhaus gezeigt.

Der von der Sparkasse Wasserburg gestiftete Preis für „Junge Kunst“ geht in diesem Jahr an Maximilian Bernhard. Der aus Tirol stammende Künstler wurde für seine Keramikobjekte geehrt. Sparkassen-Vorstand Mischa Schubert überreichte den Scheck in Höhe von 1000 Euro an den in Kitzbühel und Karlsruhe lebenden Künstler.

Die „Große Kunstausstellung“ findet im großen und kleinen Rathaussaal sowie im Ganserhaus statt. Sie ist bis zum 23. August täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Vor dem Rathaus und vor dem Ganserhaus weisen Skulpturen auf die Präsentation hin: ein Hase aus Bronzegussvon Susanne Beurer und eine Stele von Peter Reich. wj

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