Zebrastreifen und Tempolimit sind in Rechtmehring gewollt

Rechtmehring – „Es bremsen nur wenige in Holzkram“, kommentierte Bürgermeister Sebastian Linner (WGR) in der jüngsten Gemeinderatssitzung den Antrag einer Anwohnerin, die sich einen Zebrastreifen zur Überquerung der Kreisstraße wünscht.

Außerdem fordert sie für den Rechtmehringer Ortsteil eine Temporeduzierung. Eine mögliche Querungshilfe wie in Freimehring wird ebenfalls angesprochen. Zu diesem Themenkreis seien in den vergangenen Jahren der Gemeinde schon mehrere Anträge vorgelegt worden, so Linner. Für die Kreisstraße sei aber der Landkreis Mühldorf zuständig. Die Chancen für den Antrag der Bürgerin stufte er als „sehr gering“ ein. Linner wies darauf hin, dass die Gemeinde mittlerweile über vier Geschwindigkeitsmessanlagen verfügt, aber nur zwei seien einsatzfähig. Die anderen würden derzeit mit einem Betonsockel versehen, „damit sie einfach versetzt werden können. Es wird höchste Zeit, dass die fertig werden“, sagte Linner. Das Ratsgremium beauftragte den Bürgermeister, die Themen mit dem Landratsamt zu klären und die Polizei zu bitten, verstärkt in Holzkram zu blitzen. Weiter wurde im Antrag geäußert, „es wäre schön, einen Fußgängerweg entlang der Kreisstraße zu bauen, damit man zum Bäcker gehen kann“. Bürgermeister Sebastian Linner meinte dazu etwas sarkastisch, „Vieles wäre schön“. Klement Manzinger (WGR) bewertete diese Maßnahme als sehr teuer; ein Weg über die Schule und die Raiffeisenstraße wäre ebenso möglich. Franz Linner (WGR) hatte in Vorbereitung zur Sitzung ermittelt, dass der Fußweg über die Raiffeisenstraße „nur knapp 100 Meter weiter ist“. Somit wird der Fußweg einhellig nicht weiterverfolgt. fxm

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