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Zauneidechsen haben Vorfahrt

Die Zauneidechse liebt es luftig, dichtes Gebüsch oder Wald braucht sie nicht. Da ist der Bahndamm als Habitat gerade recht. Dort allerdings soll ein Radweg entstehen.  Foto Huber
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Die Zauneidechse liebt es luftig, dichtes Gebüsch oder Wald braucht sie nicht. Da ist der Bahndamm als Habitat gerade recht. Dort allerdings soll ein Radweg entstehen. Foto Huber

Isen - Zauneidechsen auf dem Bahndamm bei Isen machen eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung nötig. Soll doch dort laut Landrat Martin Bayerstorfer im nächsten Jahr mit dem Bau des Radweges nach Lengdorf begonnen werden.

Im vergangenen Sommer wurden die streng geschützten Echsen im Zuge der Geländekartierung entdeckt. Auf dem Bahndamm bewohnt Lacerta agilis, wie der lateinische Artname lautet, einen Abschnitt mit "schütterer Vegetation". Die Experten sehen durch den geplanten Radwegbau den Lebensraum der 18 bis 25 Zentimeter langen Tiere "massiv beeinträchtigt".

Inwieweit die Echsenpopulation den Bau einschränkt oder verzögert, kann, so die Auskunft von Christina Centner, Pressesprecherin des Landratsamtes, noch nicht beantwortet werden. Im August rechnet sie mit einer Entscheidung der Höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Oberbayern, die für die Befreiung zuständig ist.

Eine Lösung sieht der Isener Bürgermeister Siegfried Fischer in einem Ersatzhabitat. Die Gemeinde, so erklärt der Gemeindechef, verfüge über angrenzende Flächen, die man durch entsprechende Gestaltung in geeignete Lebensräume umfunktionieren könne. Zauneidechsen bewohnen reich strukturierte, offene Flächen mit sonnigen Plätzen und Versteckmöglichkeiten. ane

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