Wunschbaum verschenkt nicht nur an Weihnachten

Auf Tour mit „Abahatschi“: Andrea Zender vom Pferdeerlebnishof Wies (rechts) und Alexander Jäger begleiten drei der 24 Kinder.
+
Auf Tour mit „Abahatschi“: Andrea Zender vom Pferdeerlebnishof Wies (rechts) und Alexander Jäger begleiten drei der 24 Kinder.

Wasserburg – Eigentlich erfüllt der Wasserburger Wunschbaum nur zu Weihnachten Wünsche von Kindern aus Familien, denen es nicht so gut geht.

Doch im Corona-Jahr 2020 gab es auch zwischendurch ein „Geschenk“ – etwa zu Ostern. In den Ferien ging es außerdem für 24 Kinder, aufgeteilt auf sechs Gruppen, auf den Pferdeerlebnishof Wies in Babensham.

Andrea Zender und ihre beiden Helferinnen führten hier die Mädchen und Buben behutsam an die Pferde heran. Sie durften sie putzen und striegeln – und natürlich auch mit und ohne Sattel reiten.

Der Erlebnistag für die Kinder wurde durch eine Schatzsuche im Heu gekrönt. Alle bekamen als Erinnerung ein bedrucktes T-Shirt mit Pferdemotiv geschenkt.

Die Idee hatte Alexander Jäger, Vater von zwei eigenen und zwei Patchwork-Kindern. Er kennt viele Kollegen und Kolleginnen aus seinem Unternehmen, der Trans.Al Logistic GmbH, deren Kinder stark vom Lockdown betroffen waren. Die Zeit war für die Familien anstrengend, so die Erfahrung von Jäger . „Wir als Firma haben das große Glück, keinerlei negative wirtschaftliche Folgen durch die Pandemie zu haben, deswegen war es uns eine große Freude dieses Glück mit möglichst vielen Kinder zu teilen“, berichtet Jäger. Sein Unternehmen unterstützte den Wasserburger Wunschbaum mit dem Vorsitzenden Peter Fichter und seiner Tochter Lisa im Bemühen, die 24 Plätze auf dem Pferdehof Wies zu „verschenken“. re

Kommentare