Für 22. November geplant

Wunsch der Geschäftsleute: Der Wasserburger Kathreinsmarkt soll nicht ausfallen

Hoffen auf den Kathreinsmarkt – hier ein Bild aus dem Jahr 2019. Wird es gelingen, mit einem Hygienekonzept zu überzeugen?
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Hoffen auf den Kathreinsmarkt – hier ein Bild aus dem Jahr 2019. Wird es gelingen, mit einem Hygienekonzept zu überzeugen?
  • Heike Duczek
    vonHeike Duczek
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Alle Marktsonntage in Wasserburg haben heuer nicht stattgefunden. Jetzt hoffen die Geschäftsleute darauf, dass der Kathreinsmarkt am 22. November durchgeführt werden kann – und ein Christkindlmarkt light.

Wasserburg– „Wir planen“, sagt Moritz Hasselt, Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsverbandes Wasserburg (WFV). Dieser möchte – nach dem ausgefallenen Frühlingsfest – wenigsten einen „Christkindlmarkt light“ veranstalten – also ohne Zelt in der Hofstatt, ohne Eisbahn in der Herrengasse, dafür aber mit über die Altstadtplätze und -gassen verteilten Hütten.

Alle bisherigen Marktsonntage dieses Jahr ausgefallen

Ein entsprechendes Corona-Hygienekonzept wird derzeit erarbeitet. Die Stadt soll heuer außerdem besonders intensiv leuchten: Die Weihnachtsbeleuchtung ist erweitert worden, berichtet Hasselt.

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Die Geschäftsleute hoffen außerdem darauf, dass es doch noch einen verkaufsoffenen Sonntag geben kann. Alle Marktsonntage sind bisher im Jahr 2020 ausgefallen – vom Mittfasten- bis zum Georgi-, vom Benno- bis zum Michaelimarkt. Der Kathreinsmarkt am Sonntag, 22. November, steht noch im Internet-Kalender der Stadt. Er soll, wenn möglich, stattfinden, finden die Kaufleute. Denn mit ihm startet traditionell das Weihnachtsgeschäft. „Wir brauchen den Kathreinsmarkt und wollen ihn beantragen“, sagt der Wirtschaftsreferent des Stadtrates, Christoph Klobeck, auch Mitglied des WFV und selber Inhaber eines Bettengeschäfts.

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„Ganz wichtig“ sei der verkaufsoffene Sonntag eine Woche vor dem Start der Adventszeit, finden auch Tobias und Sibylle Schuhmacher vom Innkaufhaus. Der Kathreinsmarkt sei der stärkste Marktsonntag im Jahr.

Haager Coronakonzept bislang aufgegangen

Breche dieser ebenso weg wie die bisherigen verkaufsoffenen Sonntage sei dies für viele Geschäfte ein weiterer Dämpfer in schwierigen Zeiten, sagen die Schuhmachers. Sie verweisen auf das Beispiel der Nachbargemeinde Haag: Sie ist zwar kleiner als Wasserburg, doch das Corona-Konzept der Werbegemeinschaft und Kommune zum Herbstmarkt am vergangenen Sonntag sei aufgegangen.

Erste Entscheidungen könnten im Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag, 29. September, fallen. Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung, die um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses startet, steht der „Wasserburger Winter 2020“.

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