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VOR 25 JAHREN IN DER WASSERBURGER ZEITUNG

Wohnheim der Stiftung Attl und die Gorch Fock stehen im Fokus

Die Gorch Fock brach vor 25 Jahren zur bisher längsten Reise auf.
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Die Gorch Fock brach vor 25 Jahren zur bisher längsten Reise auf.

Ein neues Wohnheim der Stiftung Attl stand vor 25 Jahren im Fokus unserer Berichterstattung. Denn es galt als einzigartiges Projekt. Bundesweit machte das umstrittene Segelschulschiff Gorch Fock auf sich aufmerksam.

Wasserburg – Das privatfinanzierte Wohnheim der Stiftung Attl in Rott ist bisher für die Bewohner und ihre Eltern ein voller Erfolg. Am Penzinger See investiert man mit einer neuen Tagesgaststätte und größeren Liegefläche in den Komfort der Besucher.

Attel – Seit fast einem halben Jahr ist das privatfinanzierte Wohnheim der Stiftung Attl in Rott nun bezogen. Dieses in der Bundesrepublik einzigartige Pilotprojekt brachten den Verantwortlichen bis jetzt nur angenehme Überraschungen. „Wurde anfänglich noch damit gerechnet, dass einige der Bewohner wieder in ihre gewohnte Umgebung nach Attel zurückwollen, stellte sich schnell heraus, dass sie mir ihrer neuen Situation mehr als zufrieden waren“, so Direktor Alfred Eiblmaier. 19 Eltern und die Stiftung Attl gründeten die Verwaltungsgemeinschaft Dauerwohnheim Rott. Es entstanden 20 Wohnheimplätze für Menschen mit Behinderung, die privat finanziert wurden – 17 davon sind momentan belegt.

Das von den Eltern eingebrachte Geld wird nicht für Pflegekosten herangezogen. Vielmehr sind die Eltern im Grundbuch als Eigentümer eingetragen, nach ihrem Ableben geht das Wohnungseigentum auf die Kinder über. Sollte einer der Gesellschafter aus einer Notlage heraus seinen Anteil verkaufen müssen, muss er sich zunächst selbst um einen Käufer bemühen. Findet er trotz intensiven Bemühens niemanden, ist die Stiftung Attl bereit, den Anteil zum Nominalwert von 150 000 Mark abzulösen.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Penzing – Nach zweijährigen Bemühungen hofft Franz Voggenauer nun endlich am Ziel zu sein und bereits im Juni mit den Bauarbeiten für die große Tagesgaststätte am Penzinger See beginnen zu können. Er möchte, dass „die Penzinger wieder zusammenkommen“. Geplant ist ein flaches Gebäude mit Sitzplätzen im Unter- und Erdgeschoss und einer Terrasse. Ferner soll ein größerer Saal entstehen, in dem Voggenauer einen variablen Schießstand vorgesehen hat. Dort sollen auch Veranstaltungen und Theateraufführungen stattfinden können. Zusätzlich soll die Liegefläche am See um zwei Drittel vergrößert werden. „Der Schilfgürtel bleibt erhalten“, betont Voggenauer. Der Zugang zum See soll unverändert bleiben und die Liegefläche, die entlang des Ufers hinzukommt, fällt in einer steilen Böschung ab, sodass man von dort nicht ins Wasser gelangt.

+++ Aktuelle Nachrichten und Artikel rund um das Thema Coronavirus in der Region finden Sie auf unserer OVB-Themenseite +++

Weitere Meldungen in der Woche vom 19. bis zum 25. April 1996:

München – Die Front gegen die Dose wächst. Eine Koalition aus SPD und CSU im bayerischen Landtag will dafür sorgen, dass die Verwendung von Dosen für bestimmte Getränke verboten wird. Die Staatsregierung soll den Gebrauch von Mehrwegflaschen fördern. Bier gehöre nicht in die Büchse, da die Herstellung von Dosen fast doppelt so viel Energie wie Mehrwegsysteme verbrauche.

Beirut– Die bisher folgenschwerste israelischen Artillerie- und Luftangriffe auf Südlibanon haben 71 Menschenleben und 103 Verletzte gefordert. Mindestens fünf Granaten schlugen in einen UN-Stützpunkt ein, in den sich 500 Zivilisten geflüchtet hatten. Der israelische Verteidigungsminister Ori Orr sprach von einem „schweren Fehler“. Die schiitische Miliz Hisbollah benutze die Zivilbevölkerung als Schutzschilde, indem sie direkt aus den Dörfern ihre Raketenangriffe führe.

Kiel – Das Segelschulschiff der Bundesmarine Gorch Fock hat den Heimathafen Kiel zu seiner bisher längsten Reise verlassen. 343 Tage wird das Schiff unterwegs sein. Die Reiseroute führt unter anderem in den indischen Ozean und zum Kap der Guten Hoffnung. Das Weihnachtsfest wird auf dem Weg nach Brasilien mitten im Südatlantik gefeiert.

London – Blattläuse versuchen sich gegenseitig vom Blatt zu stoßen – das hat der britische Forscher William Foster von der Universität Cambridge beobachtet. Die indische Nashorn-Blattlaus besitzt am Kopfende einen hornähnlichen Fortsatz, mit dessen Hilfe hungrige Tiere versuchen, Artgenossen von deren Stammplätzen wegzuhebeln. Gelingt ihnen das, senken sie ihren Saugrüssel genau in das bereits vorgebohrte Loch des Verlierers.

Ingolstadt – In der Sondermüllverbrennungsanlage in Ebenhausen beginnen nun Probeverbrennungen von schwach radioaktiver Molke aus Bayern. Diese stammt noch aus der Zeit nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor zehn Jahren. Bei der Testverbrennung werden die Luftschadstoffe in der näheren Umgebung vom Messwagen ständig kontrolliert.

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