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ZIEL: JUNGE MENSCHEN IM ORT BEHALTEN

Bessere Chancen auf ein Wohngrundstück: Maitenbeth beschließt ein Ansiedlungsmodell

Für die Vergabe von gemeindlichen Grundstücken zugunsten neuen Wohnraums hat die Gemeinde Maitenbeth jetzt ein Ansiedlungsmodell. Das Bild zeigt den Pfarranger.
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Für die Vergabe von gemeindlichen Grundstücken zugunsten neuen Wohnraums hat die Gemeinde Maitenbeth jetzt ein Ansiedlungsmodell. Das Bild zeigt den Pfarranger.

Die Gemeinde Maitenbeth verfügt jetzt über ein Ansiedlungsmodell, nach dem gemeindeeigene Grundstücke für Wohnhäuser verkauft werden. Bürgermeister Thomas Stark stellte Einzelheiten in der Gemeinderatssitzung vor.

Maitenbeth – Eine Arbeitsgruppe habe sich ausgiebig damit befasst, hieß es. Nun müssen Regeln für die Umsetzung beschlossen werden. Mit den gemeindlichen verbilligten Grundstücken möchte die Gemeinde vor allem jüngere Bürger am Wegzug hindern.

Stark zählte die wichtigsten Kriterien zur Vergabe auf. Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt sein, das Einkommen darf 55.000 Euro im Jahr nicht überschreiten, bei einem Paar gilt das Doppelte. Es darf noch kein verfügbares Wohneigentum vorhanden sein, das eigene Vermögen den Grundstückswert nicht überschreiten. Damit ist der Verkehrswert plus Erschließung gemeint.

Punktesystem verbessert Chancen

Mit einem Punktesystem verbessern sich die Chancen, etwa mit Kindern, mit der Ortsansässigkeit, mit der Ausübung des Berufs in der Gemeinde, mit Ehrenämtern und angesichts der Tatsache, ob Menschen mit Behinderung oder Pflegeaufwand im Haushalt leben.

Ist das Grundstück gekauft, müsse innerhalb von drei Jahren mit dem Bau begonnen werden, nach fünf Jahren sollte das Gebäude bezugsfertig sein. Mindestens 15 Jahre muss es der Erwerber selbst bewohnen. Werde dagegen verstoßen, hat die Gemeinde ein Wiederkaufsrecht.

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Beraten wurde über die Definition von „Kindern“. Die zählen bis zu einem Alter von 18 Jahren und wenn die Eltern „kindergeldberechtigt“ sind als solche.

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