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Aus dem Gemeinderat

Wohin darf der Mobilfunkmast an der B304? - Eiselfing mischt sich ein

Wo sollen die Funkmasten in der Gemeinde Riedering hin? Die Gemeinderäte lehnten zwei Standorte per Beschluss ab. Ein grundsätzliches Nein ist es nicht.
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Wo sollen die Funkmasten in der Gemeinde Eiselfing hin?
  • VonAndreas Burlefinger
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Wohin kommt der Mobilfunkmast an der B 304? Die Gemeinde Eiselfing will sich in die Standortsuche einmischen.

Eiselfing – „Wir können den Standort nicht verhindern, aber mitgestalten, wenn wir dazu bereit sind“. Diese Aussage von Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne) war einer der Hauptinhalte in der Beratung zum Mobilfunkstandort „irgendwo“ entlang der B 304, den der Mobilfunkanbieter „Telefonica Deutschland“ nicht nur errichten will sondern auch errichten wird. Denn dazu ist die Firma gesetzlich verpflichtet, nachdem der bisherige Standort in Gammersham nun kurzfristig wegfällt und der nördliche Gemeindebereich somit eine Alternative benötigt.

Gutachten in Auftrag gegeben

Um aktiv Einfluss auf den Standort ausüben zu können, hat die Gemeindeverwaltung bei einem Büro aus München ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses „weitsichtige“ Handeln wurde von Gemeinderat Georg Lichtmannegger (UWE) ausdrücklich gelobt. „Sonst wären wir bei dem Verfahren überhaupt nicht mehr dabei“ sagte er in der Sitzung. Zwischenzeitlich wurden erste Alternativvorschläge für einen künftigen Sendemasten erarbeitet und dem Anbieter unterbreitet. Die Gemeindeverwaltung selber steht mit betroffenen Grundeigentümern in Kontakt, um die eventuell verfügbaren Flächen abzuklären. Wobei Maßgabe hierfür ist, dass ein möglichst großer Abstand zu benachbarten Siedlungen und landwirtschaftlichen Betrieben eingehalten wird. Auf eine Nachfrage von Michael Maier (CSU), um welche Grundstücke es denn gehe, verwies der Bürgermeister auf den Datenschutz im öffentlichen Sitzungsteil. „Das kann ich euch nur im nichtöffentlichen Teil mitteilen“ sagte er.

Standort in Evenhausen nicht ausreichend

Der im Ortsbereich von Evenhausen im Bereich der Gemeinde Amerang von der Telefonica geplante Standort ist jedenfalls für die geforderte Flächenabdeckung nicht ausreichend, informierte Georg Reinthaler. „Nach einer Rückmeldung des Anbieters ist für den Lückenschluss zwischen dem Ameranger Gemeindegebiet und dem Sendemasten im Stadtgebiet von Wasserburg eine zusätzliche Sendestation im genannten Bereich der Gemeinde Eiselfing technisch zwingend erforderlich“ sagte er zum derzeitigen Sachverhalt.

Sobald nun konkrete Standortvorschläge mit den dazugehörigen fachlichen Analysen entlang der B 304 im Gemeindegebiet vorliegen, will der Bürgermeister diese im Gemeinderat beraten und der Öffentlichkeit durch den Gutachter vorstellen lassen. Dieser wird nun im Vorfeld direkt mit der Firma Telefonica in Kontakt treten und um eine funktechnische Vorabstimmung bitten.

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