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Aus dem Gemeinderat

Die Gemeinde Ramerberg verzichtet auf Wlan-Hotspots

Ramerberg braucht keine Wlan-Hotspots, darin war sich das Gremium in der jüngsten Sitzung einig.
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Ramerberg braucht keine Wlan-Hotspots, darin war sich das Gremium in der jüngsten Sitzung einig.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Dass in Ramerberg nicht nur gestritten wird, zeigte sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung: Wlan-Hotspots braucht es in der Gemeinde nicht, darin waren sich alle recht schnell einig. Denn von den Hotspots würde kaum jemand profitieren, so die Räte, zudem sind die Kosten zu hoch.

Ramerberg – Konkret ging es bei der Diskussion um die Bayern Wlan-Hotspots, mit denen Gemeinden einen öffentlichen Internet-Zugang für ihre Bürger anbieten können, mit Unterstützung des Lands Bayern. Und dort war für viele Räte genau das Problem, denn der Freistaat hilft nur bei den Investitionskosten, bis zu 2500 Euro gibt es für jeden Hotspot, von denen Ramerberg zwei beantragen könnte.

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Folgekosten, wie die Instandhaltung und den Internetvertrag, der sich jeweils monatlich wohl auf 50 Euro belaufen würde, müsste die Kommune selbst tragen. Zu teuer für Ramerberg.

Wer nutzt das?

„Solange wir nicht wissen, wer das nutzen wird, kann ich hier nicht zustimmen“, stellte Konrad Fuchs (NRL/FWG) fest.

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Auch Parteikollege Maximilian Jaroljmek sagte: „Die einzige Gruppe, die hier profitieren würde, wären wohl die Zwölf- bis 14-Jährigen und wo sollen die sich hinstellen oder setzen, um das zu nutzen?“ Denn bei der Feuerwehr und dem Gemeindehaus, wo sich ein Hotspot anbieten würde, gibt es nur eingeschränkt Aufenthaltsmöglichkeiten.

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Auch Petra Hölzle (NRL/FWG) sah keine konkrete Zielgruppe, die von den Hotspots profitieren könnte.

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„Die meisten Leute haben eine Handyflat.“ Und für die Gemeinderatsarbeit sei der Hotspot, da er öffentlich zugänglich ist, auch nicht geeignet.

Diese Kosten besser sparen

„Die Kosten können wir uns eigentlich sparen“, stellte Hölzle fest. Rupert Riedl (UWR) stellte zudem in Frage, ob die Einrichtung von Hotspots in den angedachten Standorten überhaupt möglich sei. Die Frage sei, ob die Gebäude derzeit überhaupt anschlussfähig seien. „2500 Euro werden da nicht reichen“, meinte Riedl, „und dann bleiben wir auf den Kosten sitzen.“

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Zudem habe die Gemeinde erst in den Glasfaserausbau investiert und auch hier habe sich gezeigt, dass die Hoffnungen auf schnelles Internet unerfüllt blieben. Nach dieser kurzen Beratung beschlossen die Ratsmitglieder einstimmig, nicht von dem bayerischen Netzwerk Gebrauch zu machen.

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