Es wird ein Schmuckkästchen, wenn es fertig ist

Die Achatzkirche an der Salzburger Straße wurde Anfang des 15. Jahrhunderts zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der damalige Stadtbaumeister Wolfgang Wieser erbaute sie in den Jahren 1483 bis 1485.
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Die Achatzkirche an der Salzburger Straße wurde Anfang des 15. Jahrhunderts zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der damalige Stadtbaumeister Wolfgang Wieser erbaute sie in den Jahren 1483 bis 1485.

Wasserburg – Mitglieder des Stadtrats haben sich in der vergangenen Woche über die Renovierungsfortschritte an der gotischen Achatz-Kirche informiert.

Restaurator Sven Oehmig aus Wasserburg und Architekt Udo Rieger (Isen) erstatteten ihnen Bericht darüber, was in diesem Jahr noch geplant ist.

So werde die Fassade neu gestrichen – in Anlehnung an die Erkenntnisse der Archivrecherche. Im Inneren sei das Gewölbe restauriert worden, jetzt werde man sich den Wänden widmen, berichtete Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann auf Anfrage der Wasserburger Zeitung. Zur Entfeuchtung des Bauwerks sei eine Drainage eingebaut worden, wobei vorsichtig vorzugehen sei; Feuchtigkeit habe es ja über Jahrhunderte gegeben.

Zusätzlich sei geplant, ein Heizungskabel zu verlegen, das für eine leichte Erwärmung sorge und so die Feuchtigkeit senke. „Das ist aber noch in der Diskussion“, so Herrmann.

Überraschungen seien bei den bisherigen Arbeiten nicht aufgetreten. Die Kosten für die Maßnahmen veranschlagt die Stadtbaumeisterin auf „eine Million Euro plus x“. Die Fertigstellung erwartet sie in zwei bis drei Jahren: „Das wird ein Schmuckkästchen, wenn es fertig ist.“ Die künftige Nutzung sei noch offen. win

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