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Wasserburg in Feierlaune

„Wir brauchen Kultur!“: Wasserburgs Kulturreferentin Edith Stürmlinger im Interview

Edith Stürmlinger freut sich schon auf die vielen Feiern und Kulturveranstaltungen in Wasserburg, vor allem auf das Nationenfest.
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Edith Stürmlinger freut sich schon auf die vielen Feiern und Kulturveranstaltungen in Wasserburg, vor allem auf das Nationenfest.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Wasserburgs Kulturreferentin Edith Stürmlinger erklärt, wie der Spagat zwischen Ukraine-Krieg, zweijähriger Pandemie und der Feierlaune der Bürger zu schaffen ist.

Frau Stürmlinger, was empfinden Sie beim Gedanken an die bald wieder startende Festsaison?

Edith Stürmlinger: Man kann sich in der jetzigen Situation nur schwer vorstellen, wieder zu feiern. Trotzdem brauchen wir mit all unseren Ängsten, wie es wohl weitergehen wird auf dieser Welt, ganz dringend wieder einen Hoffnungsschimmer, ein Stück Normalität. Viele junge Menschen leiden jetzt schon unter psychischen Problemen durch zwei Jahre Pandemie, sie brauchen dringend Perspektiven. Wir alle brauchen wieder ein gesellschaftliches Miteinander bei all den wunderbaren Veranstaltungen, die wir so schmerzlich vermisst haben und vor allem, wir brauchen Kultur!

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Was sind Ihre Erwartungen?

Stürmlinger: Ich habe keine Erwartungen, sondern Hoffnungen! Für uns, für die Veranstalter, für die Künstler, dass die pandemische und weltpolitische Lage wieder so sein wird, dass wir ungezwungen Feste feiern, Theater und Konzerte besuchen und unsere traditionsreichen Veranstaltungen in der Stadt abhalten können.

Meine Erwartungen beziehen sich jetzt aber vor allem darauf, den Menschen in der Ukraine beizustehen und den vielen Flüchtenden, die bei uns ankommen, auch hier vor Ort zu helfen.

Was ist Ihr Lieblingsfest im bunten Programmreigen?

Stürmlinger: Ich liebe alle Stadtfeste, aber am meisten wohl das Nationenfest, bei dem sich so viele unterschiedlichen Nationalitäten kulinarisch und kulturell von ihrer besten Seite präsentieren und unser friedliches Miteinander von etwa 90 Nationen feiern.

Ist für Sie genug Kultur bei den Festen dabei?

Stürmlinger: Obwohl wir nicht ganz schlecht aufgestellt sind, kann ich nur sagen: Es ist niemals genug Kultur dabei!

Braucht es bei den Feiern neue Akzente?

Stürmlinger: Das sollen die Veranstalter entscheiden. Ich wäre schon hochzufrieden, wenn alles erst einmal wieder so schön wäre, wie es einmal war.

Wird das zu viel Trubel für die Altstadtbewohner?

Stürmlinger: Das kann ich natürlich nicht für die Altstadtbewohner beantworten. Ich appelliere aber sehr an alle in unserer wunderbaren Stadt, tolerant zu sein, diese Lebendigkeit zuzulassen und selber zu genießen, auch wenn‘s mal ein bisschen zu viel und zu laut wird.

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