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AUS DEM BAUAUSSCHUSS

Windener Dorfstraße bei Haag soll saniert werden – Anwohner dürfen sich einbringen

Die Anwohner der Windener Dorfstraße bei Haag können sich in den nächsten vier Wochen zur Sanierung äußern.
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Die Anwohner der Windener Dorfstraße bei Haag können sich in den nächsten vier Wochen zur Sanierung äußern.
  • VonLudwig Meindl
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Einstimmig entschied sich der Haager Bauausschuss in der Sitzung im Bürgersaal für die Grundsatzentscheidung zur Sanierung der Windener Dorfstraße. Die Anwohner können nun innerhalb der nächsten vier Wochen ihre Meinung abgeben.

Haag – Vor einigen anwesenden Interessenten schickte Bürgermeisterin Sissi Schätz voraus, dass gewisse Vorarbeiten wie die Fahrbahnuntersuchung bereits geleistet seien. Die Bedarfsplanung soll Grundsätzliches klären. Neu sei, dass im Zuge der Renovierung keine Gasleitung eingezogen werde.

Drei Varianten der Gestaltung stellte Franz Spagl vom Ingenieurbüro Lichtenecker & Spagl aus Landshut vor. Bei der ersten und zweiten beträgt die Fahrbahnbreite 5,50 Meter. Der Gehsteig differiert zwischen 1,50 und 2,50 Meter. Variante drei bietet 7,50 Meter für die Fahrbahn, enthalten sind zwei Schutzstreifen für Radfahrer, und 1,50 Meter Gehweg. So ergeben sich insgesamt Breiten von sieben, acht und neun Meter.

Ein weiterer Grunderwerb ist nötig

Der Untergrund der ein Kilometer langen Innerortsstrecke befindet sich nach Spagl in erfreulich gutem Zustand: „Da sind keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich.“ Der Gehweg mit Hochbord solle auf einer Seite liegen. Den Fußgängern werden zwei Überquerungshilfen angeboten, für die zusätzlicher Grunderwerb nötig ist. Unvermeidlich bleibe die Engstelle auf Höhe der Hausnummern 53 und 54: „Da muss der Verkehr von einer Seite warten.“ Die Fußgängersicherheit habe Vorrang.

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Ins Auge gefasst sei die Stromversorgung über Erdverkabelung. Sie werde von den Haager Kraftwerken ausgeführt. Die Kosten bezifferte Spagl auf insgesamt 1,12 Millionen Euro. Für Variante zwei rechne er um zehn Prozent, für Variante drei um 20 Prozent mehr.

Als „großes Hindernis“ bezeichnete Josef Hederer (PWG) die Überquerungshilfe in Form einer Insel und fragte die Alternative eines Zebrastreifens nach. Der passe nicht zum Verkehrsaufkommen, so der Referent. Zudem sorge die Insel für Verkehrsberuhigung.

Die dritte Variante mit neun Metern motiviert nach Meinung des dritten Bürgermeisters Dr. Florian Haas (PWG) zum Schnellerfahren und wirke wohl zu mächtig.

Gehwegbreite für Sicherheit aufstocken

Als zu eng betrachtete der Zweite Bürgermeister Stefan Högenauer (CSU) die Gehwegvariante von 1,50 Meter. Sie müsse mindestens auf 1,80 Meter erweitert werden, wenn man Kinderwagen und Kleinkinder auf Fahrrädern einkalkuliere. Er empfahl, den Gehsteig auf der Nordseite durchgehend zu verwirklichen.

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Dieser Forderung schloss sich Herbert Zeilinger (WfH) an. Die Gestaltung solle einheitlich werden: „Da kommt es auf ein paar Quadratmeter nicht an. Die Anlieger sind wohl auch zur Grundabgabe bereit.“

Eva Rehbein (SPD) favorisierte die acht Meter, da sie mehr Sicherheit bieten.

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Hederer und Haas schlugen vor, die Anwohner vor weiteren Planungsschritten zu Wort kommen zu lassen. Dagegen sei grundsätzlich nichts einzuwenden, so die Bürgermeisterin. Sie riet allerdings dazu, an die Bürger mit einer Empfehlung des Bauausschusses heranzutreten. Die Detailplanung werde sowieso später folgen.

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So fielen nach eineinhalbstündiger Debatte folgende Beschlüsse: Generell beträgt die Gehwegbreite zwei Meter. Aus der Entscheidung fiel die neun Meter breite Variante heraus. Einstimmig wird die erste Variante bewertet, mit acht gegen zehn Stimmen die zweite. Wiederum einstimmig beschloss der Ausschuss, die Windener in den nächsten vier Wochen zur Meinungsäußerung einzuladen.

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