Wiedereröffnung: Wasserburger Einzelhandel macht sich dank WFV „fit for opening“

Gemeinsam stark: das Logo der Aktion von WFV, CSU und Wasserburger Block

Die Wasserburger Geschäftsleute bereiten sich auf die Wiedereröffnung kleinerer Läden ab dem 27. April vor. Wichtiger Baustein: Schutzausrüstungen. Bei der Bestellung gibt es Hilfe.

Von Heike Duczek

Wasserburg – Die ersten Bestellungen sind bereits da: Die Nachfrage nach Schutzausrüstung (vor allem nach Masken), die Geschäftsleute, Selbstständige und Freiberufler sowie Gewerbetreibende und Handwerksbetriebe über den Wirtschaftsförderungsverband (WFV) Wasserburg bestellen können, ist seit gestern groß. Denn nach der Bundeskanzlerin hat auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine Wiedereröffnung kleinerer Geschäfte ab dem 27. April zugelassen.

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„Wasserburg fit for opening“, hatte der WFV vorbeteitend bereits im Vorfeld eine Kampagne auf Anregung und gemeinsam mit der CSU und dem Wasserburger Block übertitelt. Auf der gleichnamigen Internetseite des Verbandes, die am Mittwoch freigeschaltet wurde, können sich Geschäftsleute über die Regelungen der Wiedereröffnungen informieren – und Schutzausrüstungen für den Neustart unter hohen hygienischen Auflagen ordern. Dafür stellt Christoph Klobeck Räumlichkeiten in seinem Bettenfachgeschäft in der Herrengasse zur Verfügung.

Klobeck hat über ein Netzwerk vor allem Masken und Handschuhe sowie Desinfektionsmittel bestellt. Er packt für die Wasserburger Geschäftsleute und Freiberufler individuelle Pakete zum Abholen an seiner Ladentür zusammen.

Lagerlogistik bei Betten Klobeck

Moritz Hasselt, Vorsitzender des WFV, dankt dem aktiven Mitglied und designierten CSU-Stadtrat Klobeck für das logistische Engagement. Und legt Wert auf die Feststellung, dass der WFV, der die Bestellungen annimmt und die Rechnungen ausstellt, die Waren eins zu eins zum Einkaufspreis abgibt – auch an Nichtmitglieder.

Hasselt appelliert an die Käufer, mit großen Bestellungen vorerst noch zu warten und nur die Mengen zu ordern, die für die erste Zeit der Wiedereröffnung benötigt werden. Denn der WFV rechnet damit, dass die Preise für Masken und weitere Schutzausrüstungen dauerhaft sinken werden.

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Hasselt prognostiziert auch für die Stadt Wasserburg keinen großen Run auf die Läden ab dem 27. April. Viele Menschen seien in Kurzarbeit und würden sich um ihr Auskommen sorgen. Viele Bürger seien aufgrund der Pandemie und ihrer gesundheitlichen Gefahren nicht in Konsumstimmung, würden derzeit nur das Notwendigste für den Alltag einkaufen. Trotzdem werde jeder Ladeninhaber, der aufmachen könne, auch aufmachen – und damit zeigen: „Wir sind wieder da.“

Jetzt heißt es erst mal: Waren putzen

Viele Kaufleute hätten außerdem genügend zu tun. „Wir müssen unsere Geschäfte fit machen für die neuen Regelungen, unsere Ware putzen, generell nach der Zwangspause stationär wieder in Gang kommen“, bringt Hasselt die Situation auf den Punkt.

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