Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Dekanatsrat trifft sich zur Vollversammlung

Wie umgehen mit der Kirchenkrise? Gläubige zwischen Ohnmacht und Verantwortung

Dekan Klaus Vogl sieht auch Mut machende Ansätze im Dekanat Wasserburg, um die Krise zu überwinden.
+
Dekan Klaus Vogl sieht auch Mut machende Ansätze im Dekanat Wasserburg, um die Krise zu überwinden.

Wie kann mit der Kirchenkrise umgegangen werden? Wie kann der Glaube wiederbelebt werden? Über diese Fragen und weitere diskutierten die Mitglieder des Dekanatsrates in ihrer Vollversammlung.

Wasserburg – „Christsein zwischen Ohnmacht und Verantwortung“: Unter diesem Titel stand die Dekanatsratsvollversammlung des Dekanates Wasserburg. Nach dem Gottesdienst in St. Konrad, zelebriert von Dekan Klaus Vogl, fanden sich die Mitglieder des Dekanatsrates im Pfarrsaal St. Konrad im Burgerfeld ein. Als Einstimmung in das Thema hatte Dekan Vogl im Messbuch einen Text zur Sendung der Laien gewählt.

Nach der Begrüßung durch Dekanatsratsvorsitzende Rosmarie Stübl erfolgte der Einstieg in das Thema. Als Getaufte und Gefirmte habe jeder Verantwortung, denn der Auftrag Jesu heiße: „Geht hinaus in alle Welt und macht alle zu meinen Jüngern!“ Angesichts dieser Sendung empfänden in der aktuellen Kirchenkrise Gläubige Ohnmacht und Grenzen.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

In Kleingruppen tauschten sich die Delegierten über die Frage aus: „Wo erfahre ich Ohnmacht, wie gehe ich damit um?“ Nach den Diskussionen gab es im Plenum Überlegungen, wie man den Glauben wieder beleben könnte. Jugendliche sollten das „Feuer“ und die Freude am Glauben spüren. Es stelle sich die Fragen: „Wie viel Wiederbelebung ist da? Wo bildet sich Gemeinschaft? Wie gehen wir mit denen um, die ab und zu vorbeischauen?“ Kirche brauche in Zukunft niederschwellige Angebote zur Eucharistie dazu. Was ist in Zukunft leistbar? Im Dekanat brauche es eine Vernetzung von Ideen, wie die Einladung zu Taizégebeten.

Es findet eine Dekanatswallfahrt statt

Der zweite Teil der Versammlung befasste sich damit, was Mut macht. Dekan Vogl berichtete von Begegnungen mit Sterbenden, deren Glaube ihn sehr ermutigt. Es gibt im Dekanat religiöse Veranstaltungen und Treffen, die auch von jungen Leuten besucht werden und durchaus Mut machten.

Fußwallfahrt am 9. Oktober

Zum Abschluss lud Vogl zur Dekanatswallfahrt nach Attel am Sonntag, 9. Oktober, ein. Die Fußwallfahrt soll wieder belebt werden. Um 9.15 Uhr ist Treffen für Familien an der Gärtnerei in Attel, als „kleine Wallfahrt“. Die Pfarreien haben Steine bekommen, die sie beschriften und zur Wallfahrt mitbringen sollen.

Nach dem Gottesdienst ist ein kleines Begegnungsfest mit Musik im Innenhof der Kirche geplant, bei schlechtem Wetter im Saal. Parallel dazu ist der Ministrantentag.

re

Mehr zum Thema

Kommentare