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Tag des offenen Denkmals in Wasserburg

Wenige Restplätze sind für die Führungen in Wasserburg zu „Sein & Schein“ noch zu ergattern

„Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ lautet das Thema beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September.
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„Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ lautet das Thema beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September.

Tag des offenen Denkmals ist am Sonntag, 12. September. Nur noch bis Freitag, 13 Uhr, läuft die Anmeldephase für die Veranstaltungen in Wasserburg. Einige Veranstaltungen sind bereits jetzt ausgebucht, bei anderen sind noch Plätze frei. Ab sofort ist auch eine Anmeldung per Telefon möglich.

Wasserburg – Von 9 bis 17 Uhr können sich Interessierte unter Telefon 0 80 71/92 52 90 für die Führungen anmelden. Gute Chancen einen Platz zu ergattern, gibt es noch bei Veranstaltungen die nachmittags stattfinden, heißt es aus dem Wasserburger Heimatmuseum.

Die Instandsetzungsarbeiten an den Wasserburger Baudenkmälern sind für die Öffentlichkeit außerhalb des Tags des offenen Denkmals für gewöhnlich nichteinsehbar. Nur zu diesen Terminen können Sie einen detaillierten Einblick erhalten, welche Maßnahmen ergriffen werden um die Stadtpfarrkirche St. Jakob oder die historische Stadtmauer zu schützen.

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Auch die ehemalige Leprosenhauskirche St. Achatz lag jahrelang ungenutzt in einem Dornröschenschlaf. Dies ist nicht spurlos an ihre vorbeigegangen. Seit einigen Jahren wird alles getan um die Kirche wieder nutzbar zu machen und die historische Bausubstanz sowie die Bemalungen aus der Zeit der Renaissance zu erhalten. Der mächtige Getreidekasten auf der Burg springt vielen Besuchern und Besucherinnen sofort ins Auge. Die Kreishandwerkerschaft Rosenheim arbeitet seit einiger Zeit an der Instandsetzung des Gebäudes. Doch was genau wird eigentlich gemacht? Und wie wird dabei vorgegangen?

Die Führungen erfreuen sich großer Beliebtheit – das Rathaus mit der auffallenden Innengestaltung oder die Fassaden der Wasserburger Altstadthäuser zeigen eindrücklich wie schnell ein falscher Eindruck entstehen kann. Mehr dazu erfahren Sie in den Führungen. Und wie sieht so ein Altstadthaus eigentlich von innen aus? Im Museum Wasserburg können Interessierte einen Blick hineinwerfen und allerhand Wissenswertes über die Jahrhunderte alte Geschichte des Hauses in der Herrengasse in Erfahrung bringen.

Die Führungen im Überblick

Bei folgenden Führungen sind derzeit noch Plätze zu bekommen, wenn auch in begrenzter Zahl.

„Rathaus Wasserburg – Mehr Schein als Sein“ mit Museumsmitarbeiterin Ingrid Unger: Bei einem verheerenden Stadtbrand 1874 wurde auch das Wasserburger Rathaus stark beschädigt. Fast drei Jahrzehnte später führte der Münchner Künstler Maximilian von Mann in den Sommermonaten der Jahre 1903 bis 1905 die Bemalung der Saalwände aus. Viele kleine Details weisen auf die Geschichte der Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner hin. Führungen sind um 13, 15 und 16.30 Uhr, Dauer: 30 Minuten.

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„Instandsetzungsarbeiten an St. Jakob“ mit Stadtpfarrer Bruno Bibinger: Ihr Turm ist bereits von Weitem zu sehen. Nicht nur deshalb zählt die Pfarrkirche St. Jakob zu einem der baulichen Wahrzeichen Wasserburgs. Bereits seit mehreren Jahren wird an der umfangreichen Sanierung der Kirche gearbeitet. Was genau passiert und welche Methoden angewendet werden, erfahren Interessierte in den Führungen um 12.30, 14.30 und 16.15 Uhr; Dauer: 30 Minuten.

„Instandsetzung der historischen Stadtmauer in Wasserburg“ mit Stadtbaumeisterin Mechtild Hermann: Die im Stadtgebiet vorhandenen Teil der mittelalterlichen Ringmauer waren durch mangelnden Unterhalt und durch massiven Efeubewuchs stark geschädigt. Zur Sicherung des noch erhaltenen Mauerbestandes wurde die Instandsetzung gemäß Sanierungskonzept beauftragt. Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden und wird vom Bay. Kultusministerium gefördert. Die Führung bietet einen Überblick über die Baustelle und die Arbeiten jeweils um 10, 12, 14 und 16 Uhr, Dauer: 30 Minuten.

„Sein & Schein – Die Fassadenbemalung von drei prominenten Wasserburger Gebäuden“ mit Stadtarchivar Matthias Haupt: Die Altstadt Wasserburgs glänzt mit ihren bunten Fassaden und zieht alle Blicke auf sich. Doch was historisches Original und was ist im Laufe der Jahrhunderte hinzugekommen? Diese Fragen werden – dem Motto des diesjährigen Denkmaltages entsprechend – am Beispiel von drei im 20. Jahrhundert sanierten Fassaden aufgeklärt. Führungen sind um 11.45, 13.45 und 15.45 Uhr, Dauer: 45 Minuten.

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„Ein Altstadthaus entdecken“ mit Museumsmitarbeiterin Lena Hauser: Das Museum Wasserburg ist in einem historischen Gebäudeensemble untergebracht. Im Rahmen der Führung lernen Sie die Baugeschichte des Hauses sowie seine früheren Bewohnerinnen und Bewohner kennen und erfahren etwas zur ehemaligen Nutzung der einzelnen Räume. Es müssen Holztreppen überwunden werden. Führungen sind um 10, 12 und 16 Uhr; Dauer: 45 Minuten.

„Instandsetzungsarbeiten an der ehemaligen Leprosenhauskirche St. Achatz“ mit Restaurator Sven Oehmig: Lange Zeit war die Kirche St. Achatz unbeachtet, lag brach und wurden ihrem Verfall überlassen. Doch seit einigen Jahren wird intensiv an der Wiederherstellung des Gebäudes gearbeitet. Die Sanierung ist bereits weit fortgeschritten. Erfahren Sie vom Restaurator selbst welche Fortschritte bereits gemacht wurden. Führungen starten um 14, 14.45 und 15.30 Uhr; Dauer: 30 Minuten.

„Der Getreidekasten auf der Burg“ mit Heimatpflegerin Magdalena März: Der mächtige Getreidekasten auf der Burg springt vielen Besuchern und Besucherinnen sofort ins Auge. Die Kreishandwerkerschaft Rosenheim arbeitet seit einiger Zeit an der Instandsetzung des Gebäudes. Doch was genau wird eigentlich gemacht? Und wie wird dabei vorgegangen? Führungen sind um 12.30, 14.30 und 16.15 Uhr; Dauer: 30 Minuten.

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