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Knapper Wohnraum bleibt Thema

Weiteres neues Baugebiet entsteht in St. Wolfgang

Eine neues Wohnbaugebiet ist auf dem Hang am westlich Ortsrand St. Wolfgang geplant.
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Eine neues Wohnbaugebiet ist auf dem Hang am westlich Ortsrand St. Wolfgang geplant.
  • VonHermann Weingartner
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Wohnraum ist weiter knapp – auch in St. Wolfgang. Für etwas Entspannung könnte ein neues Wohngebiet am westlichen Ortsrand sorgen. Der Gemeinderat hat jetzt beschlossen neben Schönbrunn-Notzing, Straßberg und Am Grünbach ein weiteres neues Bauleitverfahren im vereinfachten Verfahren anzustoßen.

St. Wolfgang – Südlich der Kreisstraße ED 18 soll das Baugebiet St. Wolfgang „West III“ entstehen. Nur Eva-Maria Rottenwaller (CSU) stimmte gegen den Beschluss.

Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) fehlte krankheitsbedingt in der Sitzung. Ohne konkret zu werden, hatte er in der Bürgerversammlung 2019 im Schex-Saal versichert: „2020 gibt’s in St. Wolfgang wieder ein Wohnbaugebiet“. Gaigl hat Wort gehalten – wenn auch mit einem Jahr Verzögerung.

Entstehen soll die Bebauung auf einem Hangareal östlich unterhalb des Weilers Reisen bis zum Ortsrand St. Wolfgang oberhalb der Häuserreihe an der Bergstraße. In Nord-Süd-Richtung erstreckt sich das Areal von der ED 18 bis etwa Höhe Ende Hutackerstraße.

Großteil gehört der Gemeinde

Ein Großteil der geplanten Baufläche gehört der Gemeinde. Verkehrliche Erschließungsmöglichkeiten ergeben sich über einen möglichen, separaten Anschluss an die ED 18 oder durch die anliegenden Siedlungsstraßen.

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Nachdem Verwaltungsleiter Christian Miksch den Sachverhalt erläutert hatte, gab es kaum Diskussionsbedarf im Gemeinderat. Nachfragen kamen lediglich von Eva-Maria Rottenwaller. Weil die Bebauung in einem „arg steilen Hang“ geplant sei, wollte die Gemeinderätin wissen, ob die Machbarkeit des Projekts und Naturschutzbelange vor Aufnahme des Verfahrens geprüft werden. Miksch erklärte, was und welche Bebauung in dem Areal überhaupt möglich sei, werde im laufenden Bauleitverfahren geklärt. Behörden, Ämter und Bürger könnten dann ihre Anregungen, Bedenken oder Vorbehalte äußern. Die Stellungnahmen würden im Gemeinderat abgewogen.

Überflutungsgefahr am Steilhang?

Ein hochaktuelles Thema sprach Markus Eberl (Entwicklung Gemeinsam) kurz an. Weil die Bebauung an einem steilen Hang geplant sei, müsse die Überflutungsgefahr durch Starkrege n beachtet werden. Die Gemeinde St. Wolfgang hat bereits eine digitale Starkregengefahrenkarte (Software) für das ganze Gemeindegebiet erstellen lassen. Eberl wollte deshalb wissen, ob man da nachgeschaut habe, wie das Gefahrenpotenzial sein könnte.

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Miksch sagte, Starkregen werde „künftig öfters ein Thema sein“. Die Frage stelle sich dann, „wo können wir überhaupt noch sicher bauen“. Die Starkregengefahrenkarte nütze für „West III“ derzeit aber „noch nix“, weil es auf dem Areal noch keine Bebauung gebe. Wenn es dann im Verfahren eine konkrete Bebauungsplanung gebe, sei das Programm sicher „hilfreich“. Damit ließen sich Vorhersagen treffen, was mit dem Oberflächenwasser auf dem Gelände und umliegenden Arealen nach einem Starkregenereignis passiere.

Art der Häuser steht noch nicht fest

Über die Art einer möglichen Bebauung, ob Einfamilien-, Doppel- oder Mehrfamilienhäuser, wurde noch nicht beraten. „Wir leiten jetzt das Verfahren ein und „gehen dann den nächsten Schritt“, sagte Sitzungsleiter, Vizebürgermeister Konrad Bernhard (WG Gatterberg-Schönbrunn).

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