LESERFORUM

Weiter Diskussionen um den Bürgermeisterwechsel in Ramerberg

Zum 100-Tage-Interview von Ramerbergs Bürgermeister Manfred Reithmeier, der Stellungnahme seines Vorgängers Georg Gäch und den Leserbriefen von Dr.

Hubert Dichtl („Harmonische Amtsübergabe nicht zu erwarten“) sowie Bernhard Oberdieck („Privatleute führen unsägliche Hetze weiter):

Sachliche Kritik, ja! Doch warum treibt es Sie trotz Ihres Bildungsniveaus, Herr Dr. Dichtl, erneut dem gewählten Bürgermeister Ramerbergs unter die Gürtellinie zu treten? Und gar „Ruhe in Frieden“? Ja, woher denn? Einen süffisanten Seitenhieb auf die 2010 im Amt verstorbene Altbürgermeisterin und Mutter braucht’s da einfach, gell!

Zwar mögen Herr Dr. Dichtl und Herr Gäch, der abgewählte Bürgermeister, mit viel „Öffentlichkeitsarbeit“ viel verdrehen wollen, allerdings verrutschen dabei ihre gutbürgerlichen Masken: Aus den Zeilen springt ins Gesicht, was nicht zu vertuschen ist: Fakten und Charaktere!

Berndt Schönwald

Ramerberg

Herr Oberdieck spricht mir aus der Seele. Beim Lesen des Leserbriefs von Herrn Dichtl kann ich nur den Kopf schütteln und mich fremdschämen. Unsere ehemalige Bürgermeisterin, die während ihrer Amtszeit verstarb, so in den Dreck zu ziehen (Gäch: „Saustall hinterlassen“), ist an Taktlosigkeit nicht zu überbieten. Haben Herr Dichtl, Herr Gäch und deren Anhänger nicht kapiert, dass der Wahlkampf vorbei ist? Manfred Reithmeier hat sich nicht einfach auf den Bürgermeistersessel gesetzt, sondern wurde von der Mehrheit der Ramerberger Bürgerinnen und Bürger gewählt. Herr Gäch hätte als Gemeinderat weiterhin mitwirken können. Das hat er abgelehnt, mit der Begründung „dass er zu viel weiß“. Diesen Satz verstehe ich nicht. Darf man denn etwas nicht wissen? Er möchte sich „ab jetzt ins Tagesgeschäft einmischen“.

Er ist Gemeindebürger wie ich auch und kann seine Wünsche und Anträge zur Bearbeitung der Gemeinde vorlegen. Ansonsten haben er und Herr Dichtl, wie deren Anhänger, die Möglichkeit, sich in sechs Jahren als Gemeinderäte oder Bürgermeister aufstellen zu lassen.

Dem jetzigen Ramerberger Gemeinderat mit Bürgermeister sollte die Möglichkeit gegeben werden, ohne Hetzkampagnen ihre Arbeit zu machen.

Maria Asböck

Ramerberg

Kommentare