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Einem Mann zu Ehren, der nicht für das Pompöse stand

Weihbischof Wolfgang Bischof zelebriert in Gars den Gottesdienst für den Seligen Pater Stanggassinger

Zelebrierte den Gottesdienst: Weihbischof Wolfgang Bischof.
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Zelebrierte den Gottesdienst: Weihbischof Wolfgang Bischof.
  • VonBruno Münch
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Viele Gottesdienstbesucher aus Nah und Fern hatten sich zur Feier des 122. Todestags des Seligen Pater Kaspar Stanggassinger wieder in der Pfarr- und Klosterkirche versammelt. Als Ehrengast und Prediger war Weihbischof Wolfgang Bischof aus München gekommen.

Gars – Rektor P. Josef Schwemmer und der für die Stanggassinger-Wallfahrt beauftragte P. Josef Steinle zelebrierten mit dem Weihbischof zusammen den Gottesdienst.

Keine Prozession

Da die sonst übliche Prozession vom Stanggassingerbrunnen zur Kirche wegen der Baustelle am Gymnasium wieder nicht möglich war, sprachen die Zelebranten nach dem großen Einzug des Altardienstes nur ein kurzes Gebet am Altar des Seligen.

In seiner Begrüßung stellte der Weihbischof heraus, dass Gott sich mit uns Menschen auf den Weg mache, zu ihm wolle uns der Selige Kaspar Stanggassinger führen.

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In der Predigt machte er deutlich, dass Stanggassinger gerade nicht für das Große, Pompöse oder für spektakuläre Leistungen stehe. Auch Gott offenbare sich in der Bibel dem Propheten Elija eben nicht im Sturm und in den Naturgewalten, sondern im leisen Säuseln des Windes. Kaspar Stanggassinger sei durch seinen Alltag, durch sein Leben und Sterben, sein tiefes Gottvertrauen und dafür, dass er nicht sich selbst, sondern Christus in den Mittelpunkt gestellt habe, für uns beispielhaft.

Messe von Willy Trapp

Er habe es verstanden, die ihm anvertrauten jungen Menschen für Gott in den Bann zu ziehen, nicht für sich selbst. Das was Kinder auszeichne, Offenheit und Vertrauen, sei in der Vergangenheit vielfach ausgenutzt, verletzt und missbraucht worden. Deswegen brauche die Kirche gerade heute das das Gegenbild und das leuchtende Zeugnis eines Kaspar Stanggassinger, der treu im Kleinen war und in den Menschen Christus gefunden habe. Und auch wir sollten, so Bischof, den Alltag in tiefem Vertrauen auf Gott bewältigen und wissen, dass wir in dem Seligen einen treuen Fürsprecher haben.

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Zum Festgottesdienst brachten die Chorgemeinschaft Mariä Himmelfahrt und eine Gruppe von Blechbläsern eine Messe von Willy Trapp (1923 bis 2013) zur Aufführung.

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