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Aus dem Bauausschuss

Tierwohl im Blick: Jungbauer Bernhard Frank aus St. Wolfgang will „Weide-Trinkmilch“ ab Hof anbieten

Weidemilch mit Direktvermarktung – das hat Jungbauer Bernhard Frank aus St. Wolfgang im Sinn – und das Tierwohl im Blick.
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Weidemilch mit Direktvermarktung – das hat Jungbauer Bernhard Frank aus St. Wolfgang im Sinn – und das Tierwohl im Blick.
  • vonHermann Weingartner
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Ein neuer Milchviehstall mit Milchverarbeitung und dabei das Tierwohl im Blick: Jungbauer Bernhard Frank aus St. Wolfgang möchte den Hof der Eltern übernehmen und ihn modernisieren. Dabei setzt er auf Direktvermarktung seiner „Weide-Trinkmilch“.

St. Wolfgang – Stark schwankende Milchpreise machen den Milcherzeugern wirtschaftlich immer wieder schwer zu schaffen. Viele Bauern kämpfen ums Überleben, immer mehr geben ihren Betrieb auf. Nicht so Martin und Brigitte Frank aus dem Weiler Stangl.

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Sie können sich über eine Hofnachfolge freuen und haben daher einen Bauantrag auf Errichtung eines neuen Milchviehstalles mit Milchverarbeitung sowie den Bau einer Güllegrube gestellt. Junior Bernhard Frank will neue Wege gehen.

Bauausschuss begrüßt das Vorhaben

Der Bauausschuss des St. Wolfganger Gemeinderates äußerte keine Bedenken gegen den Antrag und begrüßte das landwirtschaftlich, privilegierte Bauvorhaben einstimmig.

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Bernhard Frank sagte dazu auf Nachfrage unserer Zeitung, dass seine Eltern ihren Milchviehbetrieb im Nebenerwerb betreiben. Er sei gerade dabei sein Landwirtschaftsstudium in Weihenstephan abzuschließen. Geplant sei, dass er Ende des Jahres dann den Hof von seinen Eltern übernehme und wieder im Vollerwerb führen werde.

Direktvermarktung als zweites Standbein

Trotzdem die Milcherzeugung wirtschaftlich nicht immer einfach ist, wolle Frank junior weitermachen und setzt dabei auch auf ein zweites Standbein mit Direktvermarktung seiner Milch nach dem Motto: „Aus der Region für die Region“. Zunächst werde der neue Viehstall errichtet, sobald die Genehmigung da sei. Frank lege beim Bau „ein besonderes Augenmerk“ auf das Tierwohl für seine geplant 60 Kühe.

Kühe gehören auf die Weide

Die Milchkühe werden ins Freie können und weiden auf der Wiese.

Der Bauplan sehe vor, dass im Stall Räume geplant sind, wo Milchverarbeitung möglich, schilderte Frank die Planung. Damit wolle er sich ein zweites Standbein aufbauen. Der Junior-Landwirt habe vor einen Teil seiner Milcherzeugung zu pasteurisieren, in Ein-Liter-Milchflaschen abzufüllen und das Produkt regional als „Weide-Trinkmilch“ anzubieten. Gerade bei Lebensmittel wollten immer mehr Leute regional erzeugte und produzierte Produkte.

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Anbieter für seine „Weide-Trinkmilch“ könnte der kleine Schneider-Hofladen in Großschwindau sein oder in St. Wolfgang der Edeka-Markt und der Raiffeisen Regio-Markt.

Später auch Joghurt vom Bauernhof

Wenn alles laufe, könne sich Frank Junior vorstellen „später“ auch Joghurt auf seinem Hof herzustellen und auch einen eigenen Hofladen für die Direktvermarktung seiner Produkte errichten.

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