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Aus dem Gemeinderat

Pro-Kopf-Verschuldung in Schnaitsee gesunken - dennoch wird der Wasserpreis steigen

Die Kosten für Wasser müssen neu kalkuliert werden.
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Die Kosten für Wasser müssen neu kalkuliert werden.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Die Pro-Kopf-Verschuldung ist seit 2020 um über 500 Euro gesunken. Trotzdem ist die finanzielle Lage in Schnaitsee angespannt. Das sind die Gründe.

Schnaitsee – Mit zwei Gegenstimmen von der Umweltinitiative hat der Schnaitseer Gemeinderat die Haushaltssatzung für 2022 und die Finanzplanung für die Jahre 2023 bis 2025 beschlossen. Einstimmig wurden der Haushalts- und und der Stellenplan für 2022 beschlossen. Kämmerer Bernhard Wolf stellte vorab die Änderungen im Haushalt gegenüber der bereits ausführlichen Vorberatung vor.

Gestiegene Unterhaltskosten

Dabei kam jeweils eine Unterdeckung bei der Wasser- und Abwasserversorgung zutage. Beim Wasser sind nur 277.000 Euro an Einnahmen zu verzeichnen. Dem gegenüber stehen Ausgaben von knapp 350.000 Euro. Gestiegene Unterhaltskosten sind auch dafür verantwortlich. So muss der Wasserpreis neu kalkuliert werden und er wird steigen. Dazu kam in der Erläuterung der geplante Neubau des Hochbehälters, der ins Jahr 2023 datiert wurde. „Dann müssen wir sehen wie das finanziert wird“ so Bürgermeister Thomas Schmidinger. Er favorisiert eine Mischkalkulation aus Wasserpreis, Zählerkosten und einem Einmalbetrag.

Zweiter Bürgermeister Franz Rieperdinger möchte dazu regelmäßige Erhöhungen, damit eine Einmalerhöhung die Bürger nicht so hart trifft. Beim Abwasser beträgt die Unterdeckung gut 41.000 Euro. Hierfür ausschlaggebend sind die Kosten der Kamerabefahrungen. Diese sind aber jetzt abgeschlossen.

Die Pro-Kopf-Verschuldung in Schnaitsee ist seit 2020 um über 500 Euro gesunken..

Aber auch Positives gab es vom Kämmerer. So wird die Pro-Kopf-Verschuldung in 2022 knapp 982 Euro/Einwohner betragen. 2021 waren es 1.143 Euro und 2020 1.487 Euro. De facto sind das insgesamt gut 3,6 Millionen Euro Schulden.

Wolf informierte auch über die personellen Veränderungen in der Gemeinde Zum 1. April gab es einen Wechsel im Bauhof, da ein Mitarbeiter in Rente ging. Zum 1. Juli wird nicht nur ein Sachbearbeiter für Personal und Standesamt eingestellt, sondern auch die bestehen Auszubildende ins Angestelltenverhältnis übernommen. Zum 1. September geht eine Sachbearbeiterin in Altersteilzeit und ein neuer Auszubildender wird eingestellt.

Umbau der Schule schlägt zu Buche

So stellte Wolf fest, dass die Situation finanziell leicht angespannt sei. Eine niedrigere Schlüsselzuweisung und gleichzeitig eine höhere Kreisumlage sind dafür verantwortlich.

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„Aber wir können die bereits begonnenen Maßnahmen und Investitionen weiter führen unbedingt abschließen. Auch notwendige laufende Unterhaltsmaßnahmen seien sichergestellt. Unsere größte Maßnahme ist der Umbau der Waldhausener Schule in ein Kinderhaus. Dafür sind für 2022 1,7 Millionen Euro und für 2023 noch einmal 1,1 Millionen Euro eingeplant“ so Wolf.

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