Seit November 2017 im Amt

Wasserburgs Stadtwerkechef Regler hört überraschend zum Jahresende auf

Marius Regler wird die Stadtwerke Ende des Jahres verlassen.
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Marius Regler wird die Stadtwerke Ende des Jahres verlassen.
  • Andrea Klemm
    vonAndrea Klemm
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Marius Regler hat ein unerwartetes Angebot bekommen, bei dem „die Rahmenbedingungen besser sind als in Wasserburg“, wie der Stadtwerkechef auf Nachfrage der Wasserburger Zeitung erklärt. Zum Ende des Jahres geht er.

Wasserburg – Erst die schlechten Nachrichten zum Badria, das weiter in die Miesen rutscht und nun gibt Stadtwerkechef Marius Regler seinen Rücktritt bekannt. Zum Ende des Jahres hört der Leiter der Stadtwerke auf, wie er auf Nachfrage bestätigt.

Überraschendes Job-Angebot

„Das war nicht von langer Hand geplant, aber ich bekam unerwartet Angebote, bei denen die Rahmenbedingungen besser sind als in Wasserburg“, erklärt er seinen Schritt. Das Konstrukt mit Eigenbetrieb und die Herausforderungen durch das Badria habe ihm als Werkleiter wenig Spielraum gelassen.

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So nennt er als Beispiel den Strombereich, der unternehmerisch und strategisch geführt werden müsse, da man zunehmend im Wettbewerb zu anderen Unternehmen stehe. Die Stadtwerke mit allen Risiken für die Zukunft auszurichten, stoße bei den Stadträten als Aufsichtsgremium nicht immer auf Gegenliebe.

Immer wohl gefühlt in Wasserburg

„Der Stadtrat besteht nicht aus lauter Unternehmern“, sagt Regler verständnisvoll. Er bekräftigt, dass er stets ein gutes Verhältnis zu den Stadträten und zum Bürgermeister gehabt habe. „Und ich hab mich immer wohl gefühlt in Wasserburg.“

Regler war seit November 2017 der Nachfolger von Gerhard Selig. Vor einem knappen Monat widmete die Wasserburger Zeitung Marius Regler ein „Porträt der Woche“. Darin hatte er thematisiert, warum beispielsweise der Badetempel so ein Sorgenkind ist. „Das Badria ist einfach groß, vielleicht auch ein Stückchen zu groß.“

Es schwang die Sorge mit, dass sich die kleine Stadt am großen Badria überhebt, mag es auch ein wichtiger Imageträger sein (weitere Berichterstattung folgt).

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