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Bund Naturschutz organisiert Waldbegehung

Was der Wald für uns bedeutet: Neuer Wasserburger Förster gibt einen Einblick

25 Interessierte nahmen an der Besichtigungsrunde durch den Wald am Herder mit dem neuen Stadtförster Tobias Büchner (links) teil.
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25 Interessierte nahmen an der Besichtigungsrunde durch den Wald am Herder mit dem neuen Stadtförster Tobias Büchner (links) teil.

Zum Thema, „Unsere Wälder – mehr als ein Rohstofflieferant“ hatte der Bund Naturschutz Wasserburg zu einer Waldbegehung mit Stadtförster Tobias Büchner am Herder eingeladen. Was alles geboten war.

Wasserburg – Rund 25 Interessenten konnten sich bei einem kurzen, aber sehr informativen Rundgang hautnah überzeugen, wie es derzeit um den Zustand der beliebten Naherholungsfläche, deren Bewirtschaftung und Zukunft steht.

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Vor allem als Naturraum sei der Wald am Innhang von großer Bedeutung, in der Art seiner Durchmischung sogar eine besondere Fläche im Landkreis, so Tobias Büchner. Dies sei aber kein Zufall, sondern Ergebnis entsprechender Pflegemaßnahmen. Denn ohne solche würden sich die vor Ort dominante Bäume wie die Buche mit der Zeit durchsetzen und zum Beispiel Eichen und andere ökologisch wichtige Arten verdrängen. Nötige Eingriffe durch punktuelle Entnahmen im Altbestand, um auch kostendeckend bewirtschaften zu können, und gezielte Unterstützung der Vielfalt im nachwachsenden Jungholz müssten deshalb permanent aufeinander abgestimmt werden.

Weitgehend freie Hand habe er als Stadtförster bei diesen Entscheidungen, die sich nicht an einer Gewinnmaximierung orientieren müssten. Da auch der Klimawandel eine Rolle spiele, müsse für die Zukunft in seinem Zuständigkeitsbereich immerhin für fast 200 Hektar Stadtwald und gut 6000 Hektar Wald in Privatbesitz geplant werden, was vor allem bei den langsam wachsenden Hölzern eine besondere Generationenaufgabe sei. Letztlich hatte der Stadtförster so viele spezielle Fragen zu beantworten, dass die geplante Besichtigungsrunde abgekürzt werden musste, was dem Informationsgehalt der Veranstaltung aber keinen Abbruch tat.

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