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Personalie

Martin Ernst ist Wasserburgs neuer Finanzamtschef

Das Finanzamt Wasserburg hat einen neuen Chef: Martin Ernst (links) – am ersten Arbeitstag begleitet von der Personalratsvorsitzenden Waltraud Schwaiger und Michael Alt, Chef der Gesamtbehörde Rosenheim-Wasserburg.
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Das Finanzamt Wasserburg hat einen neuen Chef: Martin Ernst (links) – am ersten Arbeitstag begleitet von der Personalratsvorsitzenden Waltraud Schwaiger und Michael Alt, Chef der Gesamtbehörde Rosenheim-Wasserburg.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Finanzämter gehören zu den unbeliebtesten Behörden – denn: Wer zahlt schon gerne Steuern. Trotzdem bereitet die Arbeit Freude, betont der neue Leiter der Wasserburger Außenstelle des Finanzamts Rosenheim, Martin Ernst.

Wasserburg – „Ich habe einen ganz tollen Eindruck gewonnen“, umreißt der frischgebackene Leiter der Außenstelle Wasserburg des Finanzamts Rosenheim seinen ersten Eindruck vom neuen Arbeitsplatz. Er hat sich am Montag, 6. September, mit den Gegebenheiten an seinem neuen Arbeitsplatz vertraut gemacht – und dabei auch einen ersten Blick auf die Zahlen geworfen. Außerdem zum Dienstantritt anwesend: Personalratsvorsitzende Waltraud Schwaiger und Michael Alt, Chef der Gesamtbehörde.

Seiner neue Aufgabe tritt Ernst, 59, mit großer Freude an. Er ist Nachfolger von Marius Baderschneider, der als Leiter zum Finanzamt Mühldorf wechselte. Dort folgt Baderschneider dem Leitenden Regierungsdirektor Josef Mayr, der in den Ruhestand trat.

Verzögerungen wegen Corona

Ernst kommt aus dem Landkreis München, zuvor war er im Finanzamt München beschäftigt. „Ich wollte einfach die Leitung einer Außenstelle übernehmen“, sagte er zu den Gründen für seine Bewerbung. Und Wasserburg lockte ihn als attraktiver Arbeitsplatz. Hier stehen ihm 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Seite. Verbunden mit dem Posten ist eine Bereichsleitung im Finanzamt Rosenheim. Ernst betont: „Damit kann man nur glücklich sein.“ Der Preis ist eine mit 60 Kilometer relativ weite Anfahrt, denn in Ismaning will Ernst wohnen bleiben.

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Zwei Milliarden Euro beträgt die Summe, die das Finanzamt Rosenheim-Wasserburg insgesamt verwaltet – nach Einschätzung der Behörde gehen die Zahlen weiter nach oben. „Wir sind hier von der Wirtschaftsstruktur her in einem aufstrebenden Bereich“, erläuterte Alt.

Berg an Arbeit

Ernst erwartet keine außergewöhnlichen Herausforderungen in seiner neuen Position: „Der Berg an Arbeit ist überall gleich. Mit unserem Personal, mit unserer Organisation, mit unserer EDV werden wir das bewältigen.“

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Im Gespräch wird freilich deutlich, dass die digitale Datenverarbeitung weiter vorangetrieben werden soll. „Das ist die Zukunft“, betonte Ernst. Der Gesetzgeber habe ohnehin schon dafür gesorgt, dass die Angaben in vielen Bereichen nur noch elektronisch abgegeben werden dürfen.

Bei technischen Problemen helfe das Amt weiter, so Ernst. Wegen Corona haben sich freilich die Abgabefristen deutlich nach hinten verschoben. „Es wird wahrscheinlich länger dauern, bis wir alle Steuererklärungen abgearbeitet haben“, so Alt. Mitunter könne es Monate dauern. Aber Ernst übernehme trotz mancher Personalsorgen ein „gut bestelltes Haus“.

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