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Zu den „Spaziergängen“ und dem Gegenprotest

Wasserburgs CSU-Vorsitzender sagt: „Demonstrationen sind nicht unsere Kernkompetenz“

Wolfgang Schmid nimmt Stellung zur Einstellung des CSU- Ortsverbandes zu den Demonstrationen in Wasserburg.
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Wolfgang Schmid nimmt Stellung zur Einstellung des CSU- Ortsverbandes zu den Demonstrationen in Wasserburg.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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An den von den Jusos angemeldeten Demonstrationen gegen die „Montagsspaziergänger“ haben sich in Wasserburg Vertreter der CSU bisher nicht öffentlich mit Redebeiträgen beteiligt. Ortsverbandsvorsitzender Wolfgang Schmid erklärt die Gründe – und wie er persönlich zur Impfung steht.

Wasserburg – Wolfgang Schmid schreibt in der Stellungnahme der CSU wortwörtlich: „Viele politische Parteien und deren Jugendorganisationen haben schon mehrfach zum Widerstand gegen die sogenannten Montagsspaziergänger aufgerufen. Der Grund dafür sei nicht, dass es sich bei den Spaziergängern um Impfgegner oder Coronaleugner handle, sondern vielmehr gehe es darum, dass sich Vertreter rechter Organisationen unter diese friedlichen Spaziergänger mischen würden. Sie würden den eigentlichen Sinn und Zweck der Kundgebung unterwandern, nur um öffentliches Interesse zu erzeugen. Das dürfe man nicht zulassen. Seit geraumer Zeit treten nun diesen Montagsspaziergängern Parteien und andere politisch Aktive mit angemeldeten Demonstrationen entgegen. An diesen Demos hat sich die CSU bis dato nicht beteiligt und wird sich nach übereinstimmendem Beschluss der Wasserburger Vorstandschaft auch in Zukunft nicht beteiligen.“ Denn: „Die Teilnahme an Demonstrationen zählt traditionell nicht zur „Kernkompetenz“ unserer konservativen Partei“, betont Schmid.

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Schmid legt Wert auf die Feststellung, dass er sich als Ortsvorsitzender wie alle Vorstandsmitglieder und Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der CSU in Wasserburg „für die Solidargemeinschaft entschieden“ habe.

„Ich persönlich bin dreifach geimpft – in der Überzeugung, dass ich nicht nur mich selbst schütze, sondern auch meine Familie, Freunde und Bekannte sowie meine Kolleginnen und Kollegen. Zudem möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass die Pandemie überwunden werden kann“, betont der CSU-Ortsverbandsvorsitzende.

Die aktive Herbeiführung der gesellschaftlichen Spaltung durch Randgruppen könne er nicht nachvollziehen. „Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, sie sollte jedoch zur Meinungsbildung und nicht zu Intoleranz beitragen“, nimmt Schmid abschließend Stellung.

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