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In alten Ausgaben geblättert

Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl weihte damals den Kicker ein

„Honoratioren“ am Kicker: (von links) Dr. Ludwig Scheidacher, Inge Hecht (Awo), Jugendreferent Michael Kölbl, Ralph Hölting, Andreas Niedermeier (Awo) und Fabian Schmidt sind auf einem Zeitungsausschnitt von 1996, fotografiert von Alex Heck, zu sehen.
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„Honoratioren“ am Kicker: (von links) Dr. Ludwig Scheidacher, Inge Hecht (Awo), damaliger Jugendreferent und heutiger Bürgermeister Michael Kölbl, Ralph Hölting, Andreas Niedermeier (Awo) und Fabian Schmidt sind auf einem Zeitungsausschnitt von 1996, fotografiert von Alex Heck, im neuen Jugendtreff in Wasserburg zu sehen. Repro Rieger

Das Jugendzentrum wird eröffnet. Michael Kölbl, damals noch Jugendreferent, weihte den Kicker ein und in Wasserburg wird die „Inn-Parade“ gefeiert. Ein Blick in die Zeitung von vor 25 Jahren.

Von Laura Hofner

Wasserburg – Für internationales Aufsehen sorgten vor einigen Wochen die Schweizer Banken. Nach massivem öffentlichem Druck entschlossen sich diese, eine Liste von 1900 sogenannten „nachrichtenlosen“ Konten weltweit zu veröffentlichen. Es handelt sich dabei um Guthaben, über die seit mehr als 50 Jahre nicht mehr verfügt wurde.

Rund 25.000 Anfragen gingen seitdem bei den Banken ein. Dabei sind die Guthaben zum großen Teil nicht weltbewegend: Zwei Drittel weisen weniger als 5000 Franken auf.

Um eine Dimension niedriger liegt bei der Raiffeisenbank Wasserburg der Schnitt der „nachrichtenlosen“ Konten, die von der Innenrevision regelmäßig ausgewiesen werden. Es handelt sich derzeit um rund 300 Sparbücher und eine Gesamtsumme von 50.000 Mark.

Dass es bei der Raiffeisenbank nicht mehr ist, liegt auch an einer Nachforschungsaktion, die man 1985 abschloss. Mithilfe früherer Bankmitarbeiter, örtlicher Informanten und durch persönliche Recherchen konnte man damals nahezu alle Kriegskonten abklären, also Guthaben, die noch aus einer Zeit vor 1945 stammen.

Dass eventuelle Gläubiger oder Erben nach vielen Jahren ihren unveränderten Anspruch auf die Kontoeinlagen samt Zinsen haben, sichert auch die Wasserburger Sparkasse zu. Dort habe man allerdings keinen Überblick, welche Konten „nachrichtenlos“ sind, informierte Direktor Josef Forster. Die einzelnen Konten würden einfach unverändert weitergeführt und „immer wieder kommen dann doch die Gläubiger“.

Inn-Parade im Zeichen der Jugendkultur

Berlin hat seine „Love Parade“, München seinen „Union Move“ und Wasserburg veranstaltet zum zweiten Mal eine „Inn-Parade“. Im Gegensatz zu den Vorbildern aus den Metropolen kommt diese ohne große Botschaften aus. „Wir wollen einfach nur zeigen, dass auch bei uns Bedarf für Jugendkultur besteht“, sagte Ralf Basche, Organisator des „Altstadtraves“.

Zudem will man auf das neue Jugendzentrum in der früheren Mädchenrealschule aufmerksam machen. Die Stadt hat die Aktion heuer unterstützt. Für den Umzug mit zwei Musiktransportern, einem Lkw und einem Traktor mit Anhänger gab es grünes Licht. Die Veranstalter rechnen mit rund 500 Teilnehmenden.

Weitere Meldungen in der Woche von 5. bis zum 11. September 1997:

Bonn – Ausbildende Unternehmen werden ab sofort bei der Vergabe von Staatsaufträgen bevorzugt. Dies beschloss das Bundeskabitnett vor dem Hintergrund der dramatischen Lage am Lehrstellenmarkt.

Die Regelung greift bei Bauaufträgen des Bundes bis zum Volumen von zehn Millionen Mark, bei Dienstleistungen und Waren bis zu 260.000 Mark. Diese Begrenzung ist notwendig, um nicht gegen EU-Wettbewerbsbestimmungen zu verstoßen.

London – Queen Elizabeth II. hat überraschend eine Rundfunkansprache zum Tod von Prinzessin Diana angekündigt. Das britische Königshaus reagierte mit der offiziellen Ansprache der Monarchin auf die wachsende Kritik der Boulevardpresse, wonach die Königsfamilie während ihres fortgesetzten Urlaubs auf dem schottischen Schloss Balmoral eine „sichtbare Teilnahme“ an der Trauer um Diana vermissen lasse. Anlässlich der Trauerfeierlichkeiten für Diana plant das britische BBC-Fernsehen die größte Direktübertragung in seiner Geschichte.

Köln – Gut drei Millionen Menschen in Deutschland können nach Angaben der UNESCO weder lesen noch schreiben. Weltweit gebe es rund eine Milliarde Analphabeten, davon seien zwei Drittel Frauen, erklärte die Kulturorganisation der Vereinten Nationen anlässlich des Weltbildungstages. Die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben sei in vielen Ländern ein Privileg.

Lima – Die Ruinen der Inkastadt Machu Picchu werden von einem Waldbrand bedroht. Rund 400 Feuerwehrleute und freiwillige Helfer versuchten, das Übergreifen der Flammen auf die terrassenförmig angelegte Stadt zu verhindern. Das Feuer ist bis auf 300 Meter an die Stadt der indianischen Hochkultur herangekommen. Machu Picchu ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Südamerikas und wurde 1912 von dem Amerikaner Hiram Bingham im Dschungel entdeckt.

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