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Bereits zwei Spiele abgesagt

Wasserburgs Basketball-Damen sind komplett in Quarantäne

Was soll man da machen? Wasserburgs Trainer Rüdiger Wichote und Co-Trainerin Rebecca Thoresen.
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Was soll man da machen? Wasserburgs Trainer Rüdiger Wichote und Co-Trainerin Rebecca Thoresen.
  • VonLeon Simeth
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Auch die Basketball-Damen des TSV Wasserburg sind von der Omikron-Welle erfasst worden. Nach mehreren Corona-Fällen befindet sich aktuell die gesamte Mannschaft einschließlich Trainer in Quarantäne. Zwei Spiele wurden bereits abgesagt.

Wasserburg – Das neue Jahr geht für die Wasserburger Bundesliga-Basketballerinnen gleich einmal mit einem Dämpfer los: Aufgrund mehrerer positiver Corona-Tests und Verdacht auf die Omikron-Variante sitzt die komplette Mannschaft inklusive Trainer Rüdiger Wichote in Quarantäne. Die ursprünglich geplanten Spiele gegen Freiburg am vergangenen Sonntag und bei den Rheinland Lions am kommenden Sonntag sind schon abgesagt. Auch die Partie am 15. Januar in Heidelberg soll noch verlegt werden. „Wir sind bis einschließlich 14. Januar in Quarantäne, das macht keinen Sinn, direkt danach wieder zu spielen“, erklärt der Wasserburger Trainer im Gespräch mit der Sportredaktion.

Ein Zusammenbruch im Training

Nach der kurzen Pause über Weihnachten gab es den ersten Fall im Training. „Eine Spielerin ist zusammengebrochen und wurde daraufhin ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde sie dann positiv getestet, nachdem der Test vor dem Training noch negativ war“, so Wichote. Die nächste Spielerin wurde am Tag vor dem Spiel in Osnabrück am vergangenen Mittwoch – bei den regelmäßigen Testungen vor Partien – positiv getestet. „Diese haben wir dann sofort rausgenommen und Kontakt mit den Verantwortlichen der Liga aufgenommen. Diese meinten, wir müssen spielen, wenn es nur ein Fall ist.“

Also fuhren die Damen aus der Innstadt zum Auswärtsspiel nach Osnabrück und machten vor dem Spiel erneut Abstriche. „Wieder alle negativ“, blickt Wichote zurück. Am Tag darauf hatten die TSV-Damen den nächsten positiven Test, weshalb die ganze Mannschaft PCR-Tests machen musste, wovon drei weitere positiv ausfielen.

Trainer Wichote: „Es wird stressig“

Die Basketballerinnen haben nach der Quarantäne erst einmal ein straffes Programm vor der Brust. „Wir werden ab dem 19. Januar voraussichtlich immer mittwochs und am Wochenende spielen. Anders schaffen wir es nicht, die Spiele nachzuholen“, weiß Wichote. „So wie es sich abzeichnet, glaube ich, dass demnächst noch mehrere Partien ausfallen werden. Allein am letzten Wochenende fanden drei Spiele nicht statt“, ergänzt der TSV-Trainer.

Dass dieses Programm in den kommenden Wochen eine Herausforderung für die Wasserburgerinnen wird und Wichote sich nicht unbedingt darüber freut, liegt auf der Hand. „Es wird stressig mit langen Fahrten unter der Woche, aber schließlich sind das Profis – da muss man durch.“ Einige Spielerinnen seien derzeit verletzt, diese können sich nun auskurieren. „Das muss man positiv sehen“, so Wichote.

Relativ milde Symptome

Erfreulich für die Innstädterinnen ist auch, dass es keine Spielerin stark erwischt hat. „Alle Positiven haben auch Symptome, aber zum Glück nur relativ milde, die nach ein paar Tagen wieder weg waren“, erklärt Wasserburgs Coach. Nach Ende der Quarantäne sollen die Spielerinnen von den Teamärzten durchgecheckt werden, ob es Folgen von der Corona-Erkrankung gibt. „Man weiß ja nie“, sagt Wichote. „Wir wollen auf der sicheren Seite stehen, bevor es wieder losgeht.“

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