Wasserburger Tafel zieht wieder ins Burgerfeld

Sie freuen sich über den Wiedereinzug: Philipp Hufschmid (links) und Renate Steinbichler (rechts), Leiterin der Wasserburger Tafel.
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Sie freuen sich über den Wiedereinzug: Philipp Hufschmid (links) und Renate Steinbichler (rechts), Leiterin der Wasserburger Tafel.

Wasserburg – Vier Monate Ausnahmezustand bei der Wasserburger Tafel finden endlich ein Ende.

Ab Dienstag, 11. August, sind die bekannten Räumlichkeiten in der Brunhuberstraße wieder Anlaufstation für Bedürftige.

In den so lange verwaisten Räumen gegenüber der St.-Konrad-Kirche wurde bereits fleißig eingeräumt. Nun können die Waren dienstags von 10 bis 12.30 Uhr persönlich abgeholt werden. Die Turnhalle der Grundschule hat damit als Sortier- und Lagerstätte ausgedient, der umfängliche Lieferdienst am Montag entfällt.

Doch es gibt auch Änderungen: Statt eines Ausgaberaums wird es in Zukunft allerdings zwei geben. Das Café musste geschlossen und für die Warenausgabe umgestaltet werden, da die Hygieneregeln Sicherheitsabstände drinnen und draußen erfordern. Es besteht eine Mundschutzpflicht für die freiwilligen Helfer sowie für alle Kunden.

An den Ausgabebereichen sorgen diverse Plexiglasscheiben als zusätzlicher Schutz vor Ansteckung,

Renate Steinbichler und Jeanette Kampshoff, die Leiterinnen der Wasserburger Tafel, sind sich jedenfalls sicher, dass mit den vorgesehenen Maßnahmen auch eine zweite Corona-Welle ohne erneuten Umzug überstanden werden könnte.

Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Mitarbeiter im Stammteam und an die zusätzlichen Helfer zu übermitteln, ist der Tafelleitung ein besonderes Anliegen.

Gedankt wird auch der Stadt für die zeitweilige Überlassung der Turnhalle und allen Spendern, die sich trotz Corona bisher so solidarisch gezeigt haben. kr

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