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Beschluss gefasst

Wasserburger Stadtrat stärkt die Rolle des Klimaschutzmanagers in der Verwaltung

Der Klimaschutzmanager der Stadt Wasserburg und der Stadtwerke wird künftig enger in Verwaltungsprozesse eingebunden.
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Der Klimaschutzmanager der Stadt Wasserburg und der Stadtwerke wird künftig enger in Verwaltungsprozesse eingebunden.
  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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Josef Allio ist der Klimaschutzmanager in Wasserburg und bei der Stadt und den Stadtwerken angesiedelt. Durch einen Stadtratsbeschluss wird er nun enger in Verwaltungsprozesse eingebunden.

Wasserburg – Der „Energiedialog Wasserburg 2050“ hat sich bereits im vergangenen Jahr in zwei Workshops eine neue Geschäftsordnung erarbeitet. Dabei ging es auch darum, den Klimaschutzmanager besser in Verwaltungsprozesse einzubinden. Dafür braucht es einen Stadtratsbeschluss. Dieser fiel in der jüngsten Sitzung einstimmig, ebenso die Zustimmung zur neuen Geschäftsordnung. Bei grundsätzlichen klimarelevanten Fragen müssen Stadt und Stadtwerke nun dem Klimaschutzmanager einbeziehen. Dieser entscheidet dann, welche Themen an den Energiedialog herangetragen werden.

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Der Energiedialog ist ein Zusammenschluss Engagierter aus Politik, Vereinen, Organisationen und aus dem Gewerbe. Er wird von der Stadt getragen und vom Klimaschutzmanager der Stadt – Josef Allio – koordiniert. Durch den Energiedialog Wasserburg 2050 haben sich eine Vielzahl an Aktivitäten entwickelt, die dem Klimaschutz der Stadt dienen.

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Stadtrat Georg Machl (CSU) trug den Wunsch an den Energiedialog heran, er solle bei künftigen Projekten beispielsweise CO2-Einsparungen erläutern und Vergleiche ziehen, ähnlich wie Stadtrat Christian Flemisch (ödp) den Verbrauch von Luftreinigungsgeräten darlegte und wie viele Buchen es dazu zur Kompensation bräuchte.

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„So etwas stell ich mir vor. Ich wünsche keine politische Stellungnahme, nur Aufklärung und Information“, so Machl.

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Christian Stadler (Grüne) erwiderte, der Energiedialog arbeite autark, der Stadtrat könne hier nichts vorschreiben, nur anregen. Und Norbert Buortesch (Bürgerforum) war der Meinung, der Name „Energiedialog Wasserburg 2050“ sei nicht mehr passend. Er brachte „Klimaschutzdialog“ ins Spiel und regte an, dieses Gremium möge den Namen überdenken.

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