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Potpourri aus Sammlungsbeständen

Wasserburger Stadtarchiv lockt mit seinen Schätzen

Archivleiter Matthias Haupt (rechts) zeigt den interessierten Besuchern alte Kirchenbücher im Stadtarchiv.
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Archivleiter Matthias Haupt (rechts) zeigt den interessierten Besuchern alte Kirchenbücher im Stadtarchiv.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Fakten, Geschichten, Kurioses: Ausstellung zum Tag der Archive im Wasserburger Stadtarchiv. Was es dort alles zu bestaunen gibt.

Wassserburg – Wer sagt denn, dass Archive nur eine Sammlung von verstaubten Dokumenten sind? Das Stadtarchiv Wasserburg zeigte am gestrigen Sonntag unter dem Motto „Fakten, Geschichten, Kurioses“ anlässlich des bundesweiten Tags der Archive, wie attraktiv und spannend der Blick in die Vergangenheit sein kann.

Matthias Haupt, Leiter des nun seit 20 Jahren bestehenden Archivs in der Kellerstraße, äußerte sich hochzufrieden mit dem Zuspruch, den die liebevoll präsentierte Ausstellung an dem Schautag gefunden hat. Dutzende Besucher konnte er begrüßen, darunter auch Bürgermeister Michael Kölbl. „Die Geschichte der Stadt Wasserburg ist ja unerschöpflich“, sagte der Rathauschef. „Vor allem freut mich, dass ich einen Blick ins Bildarchiv werfen kann, wo die alten Stadtansichten zu sehen sind, das finde ich besonders reizvoll.“

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Auf einem Tisch präsentiert: Kunstwerke des Wasserburger Grafikers Hugo Bayer.

Auch den Nachlass des Wasserburger Grafikers Hugo Bayer wollte er ansehen. Für Archivchef Haupt war der Tag eine ideale Gelegenheit, für sein Haus zu werben. „Wir zeigen heute Dinge, die Spaß machen, Fotos und Filme zum Beispiel.“ Am Tag der Archive könne man Menschen anlocken, die sonst nicht so einfach für die Zeugnisse der Vergangenheit zu gewinnen seien, die nicht selber forschen, sagte Haupt. Für sie alle habe er ein Potpourri aus den Sammlungsbeständen zusammengestellt, „Highlights im wahrsten Sinn des Wortes“.

Das Stadtarchiv Wasserburg gilt aufgrund seiner reichhaltigen Bestände als eines der bedeutendsten Kommunalarchive in Altbayern. Eine moderne Vermittlung des Kulturguts sei dem Archiv ein großes Anliegen, so Haupt. Vor einer Gruppe stellte er etwa ein altes, rotes Buch aus dem 14. Jahrhundert vor – mit der Aufstellung der Vermögen von St. Jakob und der Frauenkirche.

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Derweil gab es im Magazin im zweiten Stock, das normalerweise nicht zugänglich ist, frühere Ausgaben der Wasserburger Zeitung zu bestaunen – das älteste Exemplar datiert von 1839. Unter die Gäste mischte sich auch der Geschäftsleiter der Stadt, Thomas Rothmaier. Er unterstrich, dass das Archiv über sehr alte Dokumente verfüge, „was die Wasserburger oft nicht wissen.“ Die Besucherin Lydia Röder aus Reitmehring sagte zu ihrer Motivation, die Ausstellung zu besuchen, dass sie mehr über die Historie Wasserburgs habe erfahren wollen. Dieser Wunsch sei erfüllt worden. „Das war ein lohnenswerter Besuch.“

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