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Corona-Lockerungen

Wasserburger Reisebüros atmen auf: Der Tourismus zieht langsam wieder an

Griechenland ist derzeit ein beliebtes Reiseziel, belegen die Buchungen in den Wasserburger Reisebüros.
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Griechenland ist derzeit ein beliebtes Reiseziel, belegen die Buchungen in den Wasserburger Reisebüros.
  • Petra Maier
    VonPetra Maier
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Eine Blitzumfrage unserer Heimatzeitung bei Wasserburger Tourismus-Experten macht deutlich: Die Urlauber sehnen sich nach Erholung und Sonne und buchen seit zwei, drei Wochen nicht nur kurzfristige Trips.

Wasserburg – Genauso schnell wie die Corona-Zahlen derzeit sinken, steigt im Gegenzug die Reiselust. „Letzte Woche war Griechenlandwoche“, beschreibt Jutta Mauritz vom „Reisebüro am Marienplatz“ gut gelaunt die Situation am Reisemarkt. „Die Anfragen unserer Kunden steigen verhalten, aber das ist ja auch vernünftig“, sagt sie verständnisvoll. „Die Urlauber fragen, wo eine Reise realisierbar ist, und buchen meist dort, wo die Corona-Auflagen überschaubar sind.“

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Mit der Testerei vorher und nachher habe da kaum jemand Probleme, hat sie inzwischen festgestellt. Die Selbstfahrer würden derzeit Italien und Kroatien bevorzugen, die anderen Griechenland. Und die richtigen Fernreisen? „Die stehen momentan noch ganz weit weg in den Sternen“, sagt die Geschäftsführerin lachend.

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Den aktuellen Griechenland-Boom bestätigt auch Waltraud Hangl vom Reisebüro Sonnenklar. „Wer jetzt noch schnell in die Sonne möchte, der bucht die Hellenische Republik“, verrät sie. 28 bis 30 Grad Lufttemperatur locken die Sonnenhungrigen. Aber auch vorausschauend würden bereits Sommereisen nachgefragt, so die Büroleiterin. „Unsere Kunden hoffen jetzt auf günstige Angebote und planen deshalb gern im Voraus“, weiß sie und fügt hinzu: „Vor Stornierungen muss man heute keine Angst mehr haben. Die Tourismusbranche hat dazu gelernt, und die Verträge bieten heute fast alle Flexibilität bei der Planung“, macht sie den Erholungssuchenden Mut.

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„Die Hoffnung verlieren wir nicht“, so lautet momentan die Devise von Andrea Hilger. Als Geschäftsführerin des traditionsreichen Busunternehmens „Hilger Reisen“ muss sie noch immer auf parkende Busse schauen. „Bei uns sind keine Reisen möglich“, erklärt sie. „In manchen Ländern dürften wir nur mit halber Auslastung fahren“, beschreibt sie die aktuelle Situation. Mit einem halb leeren Bus rechne sich die Reise für den Veranstalter aber nicht. „So müssen wir noch abwarten“, fasst sie zusammen und hofft, dass ihre Busse „wenn es gut geht, dann vielleicht im Herbst“ wieder auf die Fernstraßen können.

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Auch Wasserburg lockt Touristen

So richtig ins Rollen kamen dagegen nach den Pfingsttagen die Anfragen bei der Wasserburger Touristinfo. „Wenn wir allein gewesen wären, hätten wir den Ansturm kaum bewältigen können“, beschreibt Andrea Aschauer ihre vergangenen Arbeitstage. „Es ging von Null auf 100“, freut sie sich. Die Radfahrer seien auf ihren Ausflügen auch schon wieder Gäste in der Stadt und viele andere wollten bereits für Juli und sogar September buchen. „Irgendwie sind wir doch alle gebeutelt und wollen mal wieder was anderes sehen“, spricht die Tourismusfachfrau aktuell wohl den meisten Erholungssuchenden aus der Seele.

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