2 Kinder mit Krankheitssymptomen: Wasserburger Kindergarten vorsorglich geschlossen

Der Wasserburger Kindergarten Gänseblümchen ist derzeit geschlossen.
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Der Wasserburger Kindergarten Gänseblümchen ist derzeit geschlossen.
  • Andrea Klemm
    vonAndrea Klemm
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Im Zweifelsfall lieber zu, als ein Infektionsherd: Der Kindergarten „Gänseblümchen“ ist vom Gesundheitsamt geschlossen worden. Wie Kindergärten in der Corona-Zeit durch Krankheitssymptome in Alarmbereitschaft geraten.

Wasserburg – Der private Integrationskindergarten „Gänseblümchen“ in der Köbingerbergstraße in Wasserburg ist seit Dienstag, 7. Juli, vorsorglich zu, wie der Leiter Peter Arnold auf Nachfrage bestätigt. Wie es ab Montag, 13. Juli, weitergeht, entscheidet das Gesundheitsamt, Arnold wartet noch auf Informationen.

Kein bestätigter Corona-Fall

Hintergrund der Schließung: „Wir melden routinemäßig, ob sich jemand krank fühlt, das könnten beispielsweise zwei Mitarbeiter sein, der eine hat Kopfweh, der andere Durchfall. Das Gesundheitsamt bewertete die Situation und schloss vorsichtshalber unseren Kindergarten“, so Arnold.

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Normalerweise, so erklärt er weiter, würde man darum kein Aufhebens machen. Aber durch die scharfen Bestimmungen, die für Kindergärten während der Corona-Zeit gelten, und wegen des engmaschigen Netzes laufe ein ganzer Apparat an. Das Gesundheitsamt informiere alle Beteiligten und starte die Tests.

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Wie geht es im Herbst weiter?

„Jetzt ist Sommerzeit, was wird im Herbst in der Erkältungszeit? Dann muss wohl ständig geschlossen werden“, sagt Arnold. In Zeiten wie diesen müssten Eltern, die auf eine Betreuungsmöglichkeit angewiesen sind, dann fast schon eine Alternative in petto haben, sagt der Kita-Leiter. Auf Nachfrage bei der Stadtverwaltung sagt Thomas Rothmaier, „Stand jetzt ist keiner der städtischen Kindergärten in Wasserburg betroffen“.

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