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Zum Verkaufsoffenen Sonntag

Wasserburger Händler schwanken zum Start des Corona-Winters zwischen Vorfreude und Sorge

Im Gewandhaus Gruber sorgt Mitarbeiterin Erika Hehl für Weihnachtsstimmung. Die Belegschaft ist „gespannt“, wie der verkaufsoffene Sonntag ohne Christkindlmarkt laufen wird, sagt Geschäftsleiterin Sonja Schacherl.
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Im Gewandhaus Gruber sorgt Mitarbeiterin Erika Hehl für Weihnachtsstimmung. Die Belegschaft ist „gespannt“, wie der verkaufsoffene Sonntag ohne Christkindlmarkt laufen wird, sagt Geschäftsleiterin Sonja Schacherl.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Das Weihnachtsgeschäft geht los – im Schatten des zweiten Corona-Winters. Die Stimmung bei den Geschäftsleute schwankt zwischen Vorfreude und Sorge. Denn der Christkindlmarkt, der an diesem Wochenende starten sollte, fällt aus, einen verkaufsoffenen Sonntag wird es jedoch geben.

Wasserburg – Angespannt, aber vorsichtig optimistisch, so beschreibt Sibylle Schuhmacher vom Innkaufhaus ihre Stimmung zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts. „Natürlich freuen wir uns“, sagt sie, schließlich sei es nicht nur die wichtiges Verkaufszeit im ganzen Jahr, „es ist auch einfach schön, den Laden zu dekorieren und alles herzurichten.“

Dekoriert hat Markus Ruepp schon, er hat „hohe Erwartungen“ an den Marksonntag..

Geprägt vom Lockdown im vergangenen Jahr

Trotzdem stehe fest: „Wir sind gebrannte Kinder.“ Der Lockdown im vergangenen Jahr, so kurz vor Weihnachten, hat sie geprägt. „Das war sehr hart, gerade die letzten Tage vor Weihnachten sind die wichtigsten.“ Natürlich komme die Sorge auf, dass es in diesem Jahr ähnlich ablaufen könnte.

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„Ich muss sagen, es ist ein Pokerspiel, ob man etwas kauft, wenn die Ware ausgeht oder nicht“, meint sie. Die Vorfreude und den Optimismus lässt sich aber nicht nehmen. Auch im Hinblick auf den verkaufsoffenen Sonntag nicht. „Wir sind sehr happy, dass der trotz allem stattfindet.“

Lieferschwierigkeiten bereiten Probleme

Ähnlich geht es Markus Ruepp, Inhaber des Juwelier Ruepp. „Für den Marktsonntag habe ich hohe Erwartungen“, sagt er, auch ohne Christkindlmarkt erwarte er, dass die Kunden in die Stadt strömen, denn der letzte Markt im Jahr sei immer der Stärkste. Ganz ungetrübt ist seine Vorfreude aber auch nicht.

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„Ich hoffe, dass uns Corona keinen Strich durch die Rechnung macht“, sagt Ruepp. Er empfehle deshalb seinen Kunden, die Geschenke so früh wie möglich zu kaufen. Denn nicht nur Corona erschwere derzeit das Geschäft, auch mit Lieferschwierigkeiten habe er zu kämpfen. „Wir sind eingedeckt“, sagt er, „aber da weiß man natürlich auch nicht, wie sich das entwickelt.“

Dekorateurin Daniela Vogt bereitet das Gewandhaus Gruber für das Weihnachtsgeschäft vor.

„Gespannt“ auf den verkaufsoffenen Sonntag

Sonja Schacherl, Geschäftsleiterin vom Gewandhaus Gruber ist „gespannt“ auf den verkaufsoffenen Sonntag. Die Dekoration in Vorbereitung werde gerade errichtet. „Wir wissen ehrlich nicht, wie es wird“, sagt sie. Denn der Christkindlmarkt sei jedes Jahr ein „Zugpferdl“ für die Kunden gewesen. „Ich weiß nicht, ob dieses Jahr dann wieder so viele kommen.“

Das sagt auch Marianne Räß, Mitarbeiterin von Schuhhaus Scheidacher. „Mal schauen, wie es wird.“ Sie sei derzeit sehr unsicher, wie der Sonntag angenommen werde. „Mit der Absage vom Christkindlmarkt, sind die Leute vielleicht auch vorsichtiger“, meint Räß. Generell seien die Kunden derzeit abwartend, findet Räß. „Sie kaufen nur das nötigste.“

Schacherl hat sogar den Eindruck, dass die Leute genervt seien. „Von der Maske und den Coronazahlen.“

Veronika Hausbereger, Inhaberin von Blumen Hirneiß, kann dies jedoch nicht bestätigen. „Ich denke, die Leute haben sich der Situation angepasst.“ Auch das Thema Weihnachtsgeschäft sieht sie entspannt. „Es kimmt, wias kimmt.“

Öffnungszeiten verkausoffener Sonntag

Am Sonntag, 21, November, haben die Geschäfte der Stadt Wasserburg zwischen 11.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Christkindlmarkt entfällt aufgrund der hohen Inzidenzwerte. Zur Dämmerung werden viele Geschäfte zum ersten Mal ihre Weihnachtsbeleuchtung einschalten.

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