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IN DEN ALTEN BÄNDEN GEBLÄTTERT

Wasserburger Große Kunstausstellung knackte vor 25 Jahren den Besucherrekord

In diesem Jahr stellt Künstler Gregor Passens (rechts im Bild) bei der großen Kunstausstellung aus, ob dieser ebenfalls die Besucher anlocken wird wie das Transparent vor 25 Jahren?
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In diesem Jahr stellt Künstler Gregor Passens (rechts im Bild) bei der großen Kunstausstellung aus, ob dieser ebenfalls die Besucher anlocken wird wie das Transparent vor 25 Jahren?

Mit einem neuen Werbeplakat und vielen Käufern zieht der Arbeitskreis 68 positive Bilanz für die Kunstausstellung des Rathaussaals. Nicht zufrieden zeigt sich der Bauausschuss bei der Frage, wie die neue Gärtnerei der Stiftung Attel künftig gestaltete werden soll.

Wasserburg – Noch bis September ist die „Große Kunstausstellung“ im Rathaussaal zu sehen, der Arbeitskreis 68 als Veranstalter kann eine erfreuliche Bilanz ziehen. In das Klagelied über den kaputten Kunstmarkt muss man nicht einstimmen: Zwölf Werke sind bereits verkauft, Staatsgalerie, Stadt und private Käufer haben insgesamt rund 60 000 Mark in die zurzeit ausgestellte Kunst investiert.

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Erstmals weist heuer ein großes Transparent vor dem Rathaus auf die Kunst im Inneren des historischen Gebäudes hin. Dass dieser Blickfang seine Wirkung nicht verfehlt, davon ist Gisela Albustin vom AK 68, überzeugt. Es seien mehr Besucher als im Vorjahr und darunter mehr Touristen. Verkauft sind auch etliche Kataloge, die der Arbeitskreis in einer Auflage von 500 Exemplaren für die Ausstellung herausgibt.

Die Kritik, dass die Schwarz-Weiß-Abbildungen nicht den richtigen Eindruck wiedergeben, ist bekannt. Überlegungen in Farbe zu drucken gibt es dennoch nicht – hier handelt es sich um eine reine Preisfrage.

In Attl geplante Glaskonstruktion ist ein „Hammer in der Landschaft“

Ein erster Schritt in Richtung Gesamtsanierung der Stiftung Attl soll mit dem Neubau der Gärtnerei gemacht werden. Dem Antrag, die Gärtnerei auf eine freie Fläche bei der Zufahrtsstraße der Stiftung auszulagern, hatte der Bauausschuss in einer früheren Sitzung zugestimmt. Diesmal ging es um eine Tektur des Freiflächengestaltungsplanes.

Auf Ablehnung stießen dabei die Ausführungsvorschläge der Gewächshäuser. So bezeichnete Bauausschussmitglied Peter Stenger die, auf einer rund 6000 Quadratmeter großen Fläche, geplante Glaskonstruktion als „Hammer in der Landschaft“. Stadtbaumeister Manfred Förtsch berichtete, dass er im Vorfeld auf die Möglichkeiten einer teilweisen Unterbrechung der Gewächshäuser hingewiesen habe. Dies sei jedoch von der Stiftung mit Blick auf eine ungenügende Wirtschaftlichkeit abgelehnt worden. Ein Freiraum zwischen den Glaskonstruktionen führe zu Verschattungen im Inneren des Gewächshauses.

Weitere Meldungen in der Woche vom 23. bis zum 29. August 1996:

Auburn – Einen Gebrauchtwagen der besonderen Art bietet das Auktionshaus Kraus International. Zusammen mit einem 20 Jahre alten silberblauen Ford Escort gibt es eine Audienz beim Papst. Der Wagen gehörte Papst Johannes Paul II, als dieser noch als Kardinal Wojtyla in Polen tätig war. Wer den Zuschlag bei der Versteigerung erhält, kann an einer privaten Messe im Petersdom in Rom teilnehmen. Auf die Höhe der Gebote ist man gespannt: Normalerweise wäre der alte Escort nicht mehr als etwa 1500 Mark wert.

Bonn – Kein anderes Land der Welt führt mehr Agrarprodukte ein als Deutschland. Es lag auch 1995 weltweit weiterhin an der Spitze – vor Japan und den USA. Bei den Exporten rangierte Deutschland hinter den USA, den Niederlanden und Frankreich auf Platz vier. Renner unter den deutschen Spezialitäten sind nach wie vor Käse, Bier und Wein. Wichtigste Lieferanten und Kunden beim Agrarhandel sind die Niederlande vor Frankreich und Italien.

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London – Im weltberühmten Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud steht nun ein neuer Bundeskanzler. Neben Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac präsentiert sich Helmut Kohls aktualisiertes Ebenbild mit besonders schlanker Linie. Für die Modellierer war es ein besonderes Problem, dass der Kanzler ständig ab- oder zunahm, ließ das Wachsfigurenkabinett verlauten.

Den Haag – Die Niederlande haben künftig eine Berufsarmee. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, die veränderte politische Situation nach dem Fall des Ostblocks sei einer der Hauptgründe für die Abschaffung der Wehrpflicht gewesen. Für internationale Friedensoperationen sei eine kleinere, gut ausgebildete Armee von Vorteil. Um zu sparen, hatte die Regierung die Zahl der Soldaten bereits laufend verringert.

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München – Einen Massenauflauf löste die Rockband BAP am Münchener Hauptbahnhof aus. Ihr Kurzkonzert aus Anlass einer Sonderzug-Werbetour quer durch Deutschland wurde von zahllosen Fans gefeiert, obwohl die Musiker um Sänger Wolfgang Niedecken wegen Sicherheitsbedenken der Behörden auf ihre Verstärkeranlagen verzichten mussten und mit Gitarre, Tambourin und Saxophon „unplugged“ hinter den Absperrgittern von Grenzschutz und Bahnpolizei spielten.

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