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Schwielig und feuerrot soll er gewesen sein

Ferienrätsel Folge 15: Warum Mozart in Wasserburg der Hintern wehtat

In so einer Postkutsche reiste Mozart nach Wasserburg – und holte sich einen roten schwieligen Hintern, weil durch die harten Räder jeder Kieselstein zu spüren war, wie Museumsleiterin Sonja Fehler erklärt.
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In so einer Postkutsche reiste Mozart nach Wasserburg – und holte sich einen roten schwieligen Hintern, weil durch die harten Räder jeder Kieselstein zu spüren war, wie Museumsleiterin Sonja Fehler erklärt.
  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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Schwielig und feuerrot soll Mozarts Hintern gewesen sein, als er mit der Postkutsche 1780 von Salzburg nach München fuhr und in Wasserburg Station machte. Das waren aber auch unbequeme Reisen! In der heutigen Rätselfolge geht es um den berühmten Komponisten und seine Reise durch die Region.

Obing/Wasserburg – Wolfgang Amadeus Mozart begleitet die heutige Rätselfolge. Der Komponist lebte im Erzstift Salzburg und hielt sich auch im Chiemgau auf. Er kam mit der Postkutsche durch Obing und Wasserburg und übertrat so die Landesgrenzen.

Angst um seinen Hintern

Wolferl hatte Angst um seinen Hintern, als er 1780 mit einer Postkutsche nach München reiste und in Wasserburg übernachtete. Jeder Kieselstein und jedes Schlagloch machten die Reise sehr unbequem. So eine Postkutsche steht im Museum Wasserburg und ist bei kleinen Besuchern besonders beliebt, weiß Museumsleiterin Sonja Fehler. „Kinder entdecken Objekte auf ihre Weise, ergründen, wie sie funktionieren und verstehen so die Zusammenhänge“, so Fehler.

Die Kutsche ist aus Holz und im Museum herrscht hohe Trockenheit. Einsteigen darf man leider nicht, das würde sie nicht aushalten.

Beschwerliche Reise

Wie die Museumsleiterin weiß, berichtete Mozart 1780 in einem Brief an seinen Vater von der beschwerlichen Reise: „Dieser Wagen stößt einem doch die Seele heraus! – und die Sitze! – hart wie Stein! – Von Wasserburg aus glaubte ich in der Tat meinen Hintern nicht ganz nach München bringen zu können! – er war ganz schwielig – und vermutlich feuerrot – Zwei ganze Posten fuhr ich die Hände auf dem Polster gestützt und den Hintern in Lüften haltend.“

Auch in Obing und Frabertsham machte Mozart im späten 18. Jahrhundert Station. Seit 1679 verkehrte von München über Obing nach Salzburg einmal wöchentlich die „Taxis‘sche reitende Post“. Ab 1784, nachdem die Straße zur Chaussee ausgebaut war, fuhr hier die fahrende Personenpost. Die Fahrzeit München-Salzburg betrug 34 Stunden.

Mozarts Vater nächtigte mit Kindern in Obing

Auch Mozart kam öfter durch Obing und nächtigte in der Taverne oder in der Poststation in Frabertsham. Aus einem Brief seines Vaters Leopold geht hervor, dass dieser mit seinen Kindern mit der Kutsche von Salzburg nach Obing fuhr, in der Taverne übernachtete und im Pfarrhof mit den Patres das gute Seeoner Bier trank. Am nächsten Tag fuhr die Familie wieder zurück.

Hier finden Sie alle bisher erschienenen Rätselfolgen.

Heute gibt es einen Mozart-Radweg. Hier kann man auf den Spuren des berühmten Komponisten rund um Salzburg und entlang verschiedener Seen im Chiemgau und Österreich radeln.

Wasserburger Ferienrätsel 2021

In einem Kloster unweit von Obing hat Mozart als Kind viel Zeit verbracht und zwei „Offertorien“ für das Kloster komponiert. Heute können sich hier Hotelgäste einmieten. Zu welchem Orden gehörte das Kloster bis zu seiner Auflösung im Jahr 1803?

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