Wasserburger Ferienrätsel (Folge 10) blickt auf solide Schreinerarbeit an altehrwürdiger Schule

Wer hatte hinter dieser Türe von 2005 bis 2019 das Sagen?
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Wer hatte hinter dieser Türe von 2005 bis 2019 das Sagen?

Ungezählt sind die Schülerinnen und Schüler, die durch diese dunkelbraune Tür ihre Klassenzimmer am Luitpold Gymnasium in Wasserburg – das früher eine Realschule war - erreicht haben. Das Ferienrätsel beschäftigt sich heute mit einem langjährigen Schulleiter.

Von Winfried Weithofer

Wasserburg – Akkurat sind 74 Nägel oder Schrauben mit einem etwa zwei Zentimeter großen Kopf ins Holz versenkt, ein metallener Knauf dient als Öffner, dazu wurden zwei Türklopfer und ein Schutzblech montiert. Breite Rillen und ein Ornament in der Anmutung einer Leiter komplettieren das Werk.

Der Eingang zum Altbau des Luitpold-Gymnasiums Wasserburg – eine solide und schmucke Schreinerarbeit – ist der Aufhänger für die heutige Folge des Wasserburger Ferienrätsels. Das naturwissenschaftlich-technische und sprachliche Gymnasium geht zurück auf eine 1879 gegründete königliche Realschule. Es gehört damit zu den ältesten Schulen in Bayern. Namensgeber war Prinzregent Luitpold, und so hieß sie anfangs „Luitpold-Realschule“. 1910 wurde klar, dass Wasserburg ein größeres Schulgebäude braucht, und so entstand der elegante Bau, wie wir ihn heute kennen. Die Einweihung fand am 1. Oktober 1914 statt – kriegsbedingt in einfachem Rahmen. Anfangs, bis 1919, war nur Knaben dort der Schulbesuch erlaubt.

Die Schule blieb zunächst während der Zeit des Nationalsozialismus als sechsstufige Realschule bestehen, 1942 beschloss man den Ausbau der Schule zu einer achtstufigen Oberschule mit Abitur. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Schulbetrieb vorübergehend eingestellt, ab März 1946 konnte der Unterricht wieder in allen acht Jahrgangsstufen im Schulgebäude erteilt werden. 1965/66 kam es zur Umwandlung der Oberrealschule in ein Gymnasium, seitdem führt die Schule den Namen „Luitpold-Gymnasium Wasserburg“ (LGW).

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Vergrößert wurde das Gebäude danach gleich mehrere Male. Ein Erweiterungsbau von 1968 mit 17 Klassenzimmern und einem großen Musiksaal beseitigte nur bedingt die Raumnot. In einer zweiten Umbauphase 1975 wurden der alte Turnhallentrakt und die Räume für die Naturwissenschaften abgerissen und damit der jetzige Altbau verkleinert. Von 1976 bis 1978 errichtete man an dieser Stelle einen Betonbau mit einer Aula, einem Musik- und einem Zeichensaal, Fachräumen für Biologie, Chemie und Physik und zwei Turnhallen. Der Gebäudekomplex des Luitpold-Gymnasiums umfasst seitdem einen Altbau und zwei Erweiterungen, den Mittelbau und den Neubau. 2006/2007 kam der Mensa-Trakt dazu, in dem ein Computerraum und andere Unterrichtsräume integriert wurden.

Unsere Rätselfrage lautet: Wer war Schulleiter des LGW von 2005 bis 2019? Wenn Sie die Lösung kennen, dann schreiben Sie den zweiten Buchstaben seines Vornamens ins Kästchen Nummer 18, und den dritten Buchstaben des Nachnamens in Kästchen Nummer 7 und den letzten Buchstaben ins 31. Kästchen auf dem Lösungscoupon. Einsendeschluss ist der 1. September.

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