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Folge 14

Wasserburger Ferienrätsel: Braust wild der Inn durch Teufelsbruck

Ein Blick auf das Kraftwerk am Inn bei Teufelsbruck/Soyen.
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Ein Blick auf das Kraftwerk am Inn bei Teufelsbruck.
  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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Woher kommt der Name Teufelsbruck? Einer alten Legende zufolge hat der „Geschwänzte“ bei Soyen versucht, den Inn zu überqueren und sich mit Findlingen eine „Brücke gebaut“.

Soyen – Das Ferienrätsel führt uns heute mitten in eine alte Legende, vom Teufel, der den Inn bei Soyen überqueren wollte. Dort steht heute das Verbund-Kraftwerk, das seit 1938 Strom erzeugt. Es gibt auch ein Lied zur Teufelsbruck: „Kennst Du das Tal, vom Wald umsäumt, das brausend wild der Inn durchschäumt?“, heißt es darin.

Buch über Inntaler Sagen

Der Oberaudorfer Lehrer Max Einmayr hat 1988 in seinem Buch „Inntaler Sagen“ die Geschichten und Legenden aus dem Inntal zwischen Kaisergebirge und Wasserburg zusammengetragen und nacherzählt.

Auch die Geschichte vom Teufel, der auf Seelenjagd gehen wollte und sich ins Altbayerische aufmachte. „Die Mannerleut‘ dort saufen, raufen, sakramentieren, und die Weiberleut‘... die Jungen öffnen den Burschen nächtens die Kammerfenster und die Alten richten die Leut‘ aus. Ich mein‘, da hab‘ ich Glück!“, steht in der Geschichtensammlung.

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So begab sich der „Gottseibeiuns“ in Richtung Au und Gars, hielt aber den Weihrauchgeruch nicht aus und zog weiter flussaufwärts – in eine wilde Gegend, wo der Auwald so dicht war, dass kein Durchkommen war. Der Teufel rutschte auf seinem Schwanz die Innleiten hinab.

Teufel warf Findlinge ins Wasser

Der Fluss schoss breit und schäumend durch die Schlucht. „Hüben Steilwand, drüben Steilwand!“, seufzte der Böse, für den der Inn an dieser Stelle zunächst eine unüberwindbare Grenze war. „Kein Anlauf ist möglich. In einem Satz komm‘ ich da nicht hinüber. Ich werd‘ mir eine Brücke bauen müssen.“ Und sogleich begann er damit. Die Eiszeit hatte im Auwald riesige Findelsteine versteckt, einen, zwei, drei, - einen ganzen Haufen.

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Der Teufel packte den größten und warf ihn klafterweit in den Inn hinein: der erste Pfeiler stand. Er schleppte einen zweiten Findling heran und schleuderte ihn mit solcher Wucht, dass er noch ein Mordsstück über den ersten hinaus flog. Als er ins Wasser schlug, war auch ein zweiter Pfeiler gesetzt! „Es langt“, sagte der Teufel und setzte im Dreisprung über den Inn. So die Legende.

Wasserburger Ferienrätsel 2021

Weil die „Felsen da früher nicht waren“, soll es zu einem Unglück mit Schiffsleuten und ihrer Plätte gekommen sein. Ein Überlebender warnte die anderen Innschiffer, „zwischen Rieden und Gars hat der Teufel eine Brück‘ gebaut. Hütet euch vor der Teufelsbruck!“

Alle bisher erschienenen Rätselfolgen auf einen Blick

Die heutige Frage: Wodurch wurden die riesigen Findlinge transportiert? Wenn Sie die Lösung wissen, tragen Sie den vierten Buchstaben in Kästchen Nummer 27 ein, den siebten in Nummer 19 und den achten in Nummer 63 ein. Der letzte muss in Kästchen 41.

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