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AM INNUFER

Wasserburger Dirtjumper faszinieren mit waghalsigen Manövern in der Luft

Fliegende Räder am Innufer: Dirtjumper Franz Feck in Aktion.
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Fliegende Räder am Innufer: Dirtjumper Franz Feck in Aktion.
  • Winfried Weithofer
    vonWinfried Weithofer
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Sie sind eine Attraktion in Wasserburg: die Dirtjumper. Auf ihren Rädern zeigen sie waghalsige Manöver in der Luft. Ein Besuch im Trail-Park am Inn.

Wasserburg – Ihre Anlage auf gepachtetem Grund befindet sich am Innufer unterhalb der Umgehungsbrücke. Es ist eine Buckelpiste mit Schanzen. An diesem Nachmittag arbeitet Franz Feck (20), der Vorsitzende des Vereins InnTrails, mit einem kleinen Bagger an der Strecke.

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Irgendwas gibt es für die Biker immer zu verbessern, die Hügel und Rampen brauchen viel Pflege. Florian Fink (24) macht derweil mit einer Schaufel den Wanderweg frei, auf dem sich nach langem Regen viel Erde angesammelt hat. Im Winter musste ein Bretterzaun zum Schutz des Parcours montiert werden. Kinder, beklagt der Verein, würden das Gelände allzu oft als Spielplatz benutzen – und die mühsam handgearbeiteten Bauten beschädigen.

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Dirtjump heißt dieses ungewöhnliche Hobby, das Feck pflegt und anbietet: Mit seinem Dirtbike – etwa 3500 Euro kostet so ein Gerät mit einer aufwendig konstruierten Gabel – riskiert er waghalsige Manöver in der Luft, zeigt atemberaubende Sprünge. InnTrails, 2010 gegründet und mittlerweile 30 Mitglieder stark, bietet diese spezielle Art des Nervenkitzels an. Was ihn antreibt? „Man trifft sich mit den Freunden und baut miteinander an der Strecke“, erklärt Feck. „Dann probieren wir es aus, üben neue Tricks.“ Der Sport sei technisch sehr anspruchsvoll. Ungeübte verletzen sich schnell einmal, so seine Erfahrung. Auch Feck hat sich das Kreuzband gerissen und schon zweimal das Schlüsselbein gebrochen.

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Mittlerweile verfügt er über viel Routine, kann sich in der Flugphase geschickt bewegen. „Ich weiß, wo ich bin und was ich dann am Lenkrad machen muss“, erklärt er. Man müsse für den Sport aber schon „ein bisschen verrückt“ sein, gibt er zu. Inspirationen für neue Sprünge holt er sich bei Treffen mit anderen Vereinen – in Traunstein, Regensburg oder Rosenheim sind ebenfalls Dirtjumper unterwegs. „Im Grunde ist das eine Community“, sagt Feck. „Man schaut viel voneinander ab.“

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