NEUE PERSONALIE

Wasserburger Bauhofchef Manfred Bierwirth appelliert: „Ihr habt nur eine Umwelt“

Er ist der Neue am Bauhof: Manfred Bierwirth hat nun die Leitung übernommen.
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Er ist der Neue am Bauhof: Manfred Bierwirth hat nun die Leitung übernommen.
  • Andrea Klemm
    vonAndrea Klemm
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Wenn es um seinen Bart geht, ist er eitel: Manfred Bierwirth. Er ist der neue Leiter des Bauhofes Wasserburg und in dieser Funktion ist er auch streng, wenn es um die Umwelt geht. Er appelliert an die Menschen, die ihren Abfall neben die Mülleimer oder einfach achtlos in die Natur werfen: „Ihr habt nur eine Umwelt“.

Wasserburg – Manfred Bierwirth sagt, dass er eitel ist – was seinen Bart betrifft. „Das stehst eine Stunde vor dem Spiegel, dass er schön sitzt. Dann setzt‘ die FFP2-Maske auf und alles war umsonst“, so der neue Bauhofchef schmunzelnd, als er sich kürzlich dem Wasserburger Stadtrat vorstellte. 18 Jahre lang sei der heute 52-Jährige, der in Bachmehring lebt, selbstständig gewesen und habe im Bereich Sanierungen schwere Arbeiten verrichten.

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Man werde nicht jünger, sagte der gelernte Maurermeister, der sich auf die offene Stelle als Bauhofleiter beworben hatte und nun ein Team aus 24 Mitarbeitern leitet. „Mir gfoit‘s recht guat da. Die Arbeit ist umfangreicher, als ich gedacht hatte – aber im positiven Sinn.“

Murner hat iohn gut eingearbeitet

Sein Vorgänger Alexander Murner habe ihn gut eingearbeitet. „Ich verstehe mich mit ihm als Team“, so Bierwirth. In den nächsten Jahren werde sich am Bauhof viel tun, weil nicht wenige Kollegen in den Ruhestand gehen werden. Auf Nachfrage zum Thema Abfallbeseitigung und Outsourcing sagte Bierwirth, man führe deswegen Gespräche.

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„Die Lösung des Müllproblems ist nicht, dass wir noch mehr Abfalleimer aufstellen. Wir selber sind täglich zum Ausleeren unterwegs und tun unser Möglichstes.“

Der Mensch muss es kapieren

Wenn der Mensch nicht kapiere, dass er auf seine Umwelt aufpassen muss, weil er ja nur eine hat und dann alles in die Gegend wirft, werde der Bauhof das nicht richten können. Zum to-go-Müll hat er eine klare Haltung, wie er bereits bei einem früheren Gespräch mit der Wasserburger Zeitung sagte: Wenn es nach ihm ginge, würde er die Einwegbecher verbieten.

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