Nachruf auf Josef Kronauer aus Wasserburg

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Wasserburg – Unerwartet für seine Angehörigen ist Josef Krenauer im 86. Lebensjahr verstorben.

Er wurde von Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl im Beisein der Familie mit einer Trauerfeier verabschiedet und im Altstadtfriedhof der Erde übergeben.

Josef Krenauer kam in Niederthal im Sudetenland zur Welt. Er war noch ein Kind, als die Mutter mit ihm die Heimat verlassen musste. In Gollenshausen am Chiemsee fanden sie eine neue Bleibe. Nach der Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Schlosser und zog dann nach München. In der Landeshauptstadt arbeitete er bis zum Renteneintritt bei der Firma Meiller, die letzten Jahre als Chef der Arbeitsvorbereitung.

Bei einer Tanzveranstaltung begegnete er seiner Frau Gertrud. Die beiden heirateten und waren über 60 Jahre miteinander verheiratet. In die Ehe wurden ihnen drei Söhne geboren. Josef Krenauer war ihnen ein liebevoller Vater und später auch seinen beiden Enkelkindern ein stolzer Opa.

In seiner Freizeit „schraubte“ er gerne an seinem Auto oder reparierte viele Dinge. Außerdem liebte er die Berge. Mit seinem besten Freund bestieg er bis zu dessen Tod so manchen Gipfel.

Josef Krenauer engagierte sich über viele Jahre in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und war Mitglied des Kirchenchors in seiner Pfarrgemeinde am Hasenbergl.

Vor einigen Jahren brach seine Gesundheit ein. Darum holte Sohn Rudi seine Eltern nach Wasserburg, wo sie im Pflegeheim St. Konrad gute Aufnahme fanden.

Bedingt durch die derzeitigen Besuchsverbote konnte Josef Krenauer in seinen letzten neun Lebenswochen von seinen Söhnen nicht mehr besucht werden. mep

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