Nachruf

Wasserburg –. In der Trauerhalle des Herderfriedhofs nahmen die Angehörigen Abschied von Peter Zenz.

Die Trauerfeier zelebrierte Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl.

Peter Zenz war der zweite von vier Söhnen des Ehepaares Hildegard und Engelbert Zenz. Er kam in Zwickau zur Welt. Zu dieser Zeit wohnten die Eltern im Ort Schwarzenberg im Erzgebirge, wo der Vater im Bergwerk arbeitete. Da er gesundheitliche Probleme bekam, zog die Familie in seine Heimat zurück und fand eine kleine Wohnung in Reitmehring auf dem Scheiel-Hof. Dort erblickten auch die beiden jüngeren Brüder das Licht der Welt. Peter Zenz machte im Anschluss an die Hauptschule eine Ausbildung zum Werkzeugmacher bei der Firma Gronbach und war einige Jahre dort beschäftigt, bevor er zu einer Firma nach Ebersberg wechselte. Dann zog es ihn nach Berlin. Nach seiner Rückkehr nach Reitmehring fand er eine Anstellung in Rosenheim, wo er über 30 Jahre in verantwortlicher Stellung arbeitete, bis er an Demenz erkrankte. Mit seiner Frau Mathilde war er seit 1976 verheiratet. Beide wohnten anfänglich in Rott, dann in Wasserburg. Gemeinsam mit seiner Frau übernahm er nebenberuflich die Hausmeisterei. Er war stolzer Vater von zwei Söhnen, um die er sich sehr kümmerte. Später wurde er glücklicher Opa eines Enkels. Durch seine Kinder kam er zum Tennissport. Er übernahm zehn Jahre das Amt des Breitensportwartes. Auch im Schützenverein fühlte er sich wohl, war lange Zeit Fahnenbegleiter und Ersatzfähnrich.

Peter Zenz war oft mit seinem Hund unterwegs, der ihn treu nach Hause brachte, wenn er infolge seiner Krankheit den Heimweg nicht immer fand. Nach seiner Demenzerkrankung zog das Ehepaar in eine Wohnung im Stadlergarten. Die letzten Jahre war er in der Obhut des Pflegeheims in der Burgau. Nach einem unglücklichen Sturz verstarb Peter Zenz. mep

Peter Zenz

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