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Neuer Supermarkt

Statt Matratzen gibt es in der Rosenheimer Straße in Wasserburg Halal-Fleisch

Emine Ay im Supermarkt „Ela“, der Donnerstag eröffnet.
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Emine Ay im Supermarkt „Ela“, der Donnerstag eröffnet.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Sie stellen die größte Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern mit ausländischen Wurzeln: knapp 500 Menschen türkischer Abstammung leben laut Bürgerbüro in Wasserburg. Ein neuer Supermarkt erinnert sie kulinarisch an die alte Heimat.

Wasserburg – Ein klein bisschen aufgeregt ist Emine Ay vor der Eröffnung am Donnerstag schon. Bei „Ela“, dem neuen Supermarkt, wird sie künftig an der Kasse sitzen. Die 46-jährige Wasserburgerin wird bei der Eröffnung ihren Chef vertreten, der zunächst nicht dabei sein kann. „Ela“ heißt dessen Tochter, nach ihr hat der Firmeninhaber das Geschäft in der Rosenheimer Straße benannt. Es bietet vor allem Spezialitäten aus der Türkei – unter anderem auch Halal-Fleisch, Fisch und Calamares. Alkoholika gibt es nicht.

Einkauf in Großmärkten

Die Waren werden in den Großmärkten in Rosenheim und München beschafft, erzählt Emine Ay. Diverse Firmen liefern die anderen rund 5000 Artikel.

Ay berichtet von vielen Bekannten, die sich auf die Neueröffnung freuen würden. In der Tat ist der neue Supermarkt seit Wochen Stadtgespräch. Neugierige drücken sich seit Tagen die Nasen am Schaufenster platt, in dem noch vor Kurzem Matratzen ausgestellt waren.

Konkurrenz fürchtet sie nicht

Sie habe vor Jahren einmal einen kleinen Obst- und Gemüseladen in der Stadt betrieben, später sei sie in der Schön-Klinik in Vogtareuth beschäftigt gewesen, erzählt Ay. Was gibt ihrem Chef den Mut, in dieser schwierigen Zeit einen Supermarkt zu eröffnen? Ay zeigt sich optimistisch: „Lebensmittel gehen eigentlich immer“, sagt sie. „Die Leute müssen doch was essen.“ Konkurrenz, etwa durch „Penny“ direkt gegenüber, fürchtet sie nicht. „Dort gibt es doch ganz andere Waren.“ Vor allem türkische Kunden, da ist sich Emine Ay sicher, würden den 400 Quadratmeter großen Laden aufsuchen. „Das Potenzial ist groß.“

Einweihungsfest geplant

Der 23-jährige Sohn von Emine Ay wird neben ihr und dem Chef als dritte Kraft in Vollzeit im Laden arbeiten, allerdings sucht sie noch weitere Mitarbeiter. In der kommenden Woche ist ein Einweihungsfest geplant.

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