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Alkorstraße

Wasserburger Rumpelstrecke wird saniert: Warum das nicht nur eine gute Nachricht ist

Risse und Löcher: Die Alkorstraße Richtung Badria ist ein Flickerlteppich. 2023 soll die Straße jetzt saniert werden.
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Risse und Löcher: Die Alkorstraße Richtung Badria ist ein Flickerlteppich. 2023 soll die Straße jetzt saniert werden.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Verschönerungskur für die „Rumpelstrecke“: Die Alkorstraße in Wasserburg wird 2023 saniert. Das ist eine gute Nachricht mit einem faden Beigeschmack.

Wasserburg – Vor gut einem Jahr war die Sanierung der Alkorstraße im Stadtrat befürwortet worden. Nun hat das Gremium den Maßnahmenbeschluss gefällt. 2023 soll es losgehen mit Straßenbau sowie neuem Geh- und Radweg. Das Jahr, das zwischen Entscheidung eins und zwei vergangen ist, kostet die Stadt viel Geld: Statt 824.000 Euro verschlingt die Sanierung nun eine Million Euro. Das ist eine Folge der Kostenexplosion auf dem Bau, hieß es aus der Stadtverwaltung zur Begründung.

Stadtrat Markus Bauer (CSU) zeigte sich erfreut, dass es nun endlich losgehen kann, konnte jedoch seine Verärgerung über die Kostensteigerung nicht verbergen. Denn der erste Antrag seiner Fraktion von CSU-Wasserburger Block geht bis ins Jahr 2019 zurück. Die Verschiebung der 2021 beschlossenen Maßnahme hat laut Bürgermeister Michael Kölbl jedoch einen Grund: Erst jetzt seien die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen worden, der Beschluss, die Alkorstraße zu sanieren, war im vergangenen Jahr an diese Bedingung geknüpft worden. Bauer erinnerte an die Bedeutung der Sanierung: Die Alkorstraße sei ein Einfallstor in die Stadt, sie führe außerdem zum beliebten Familienbad Badria. Sie ist für ihn also quasi eine Visitenkarte der Stadt.

Tennisplatz wird zur Allwetteranlage umgebaut

Christian Stadler (Grüne) hält die Maßnahme ebenfalls für dringend notwendig. Fraktionskollegin Bettina Knopp stimmte trotzdem als einzige dagegen. Sie erinnerte an die Notwendigkeit, Straßenbaumaßnahmen an den Klimaschutz anzupassen. Schattenspendende Bäume seien stets einzuplanen. Diese gibt es in der Alkorstraße jedoch an der Südseite bereits. Christoph Klobeck (CSU) erinnerte außerdem daran, dass der Tennisplatz im Frühjahr zur Allwetteranlage umgebaut werde. Mit dieser Maßnahme des TSV müssten die Baumaßnahmen abgestimmt werden. Stadler verwies auf die Notwendigkeit, den neuen Geh- und Radweg auch hier entlang zu ziehen.

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