Neue Leiterin

Wasserburg: Nadine Maier steuert Altstadtkindergarten in ruhige Gewässer

Neue Leitung mit klaren Strukturen: Nadine Maier ist jetzt die Chefin im Altstadtkindergarten.
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Neue Leitung mit klaren Strukturen: Nadine Maier ist jetzt die Chefin im Altstadtkindergarten.
  • Sophia Huber
    vonSophia Huber
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„Jüngere Kinder können von Älteren lernen“, sagt Nadine Maier, die nun die Leitung des Wasserburger Altstadtkindergartens übernommen hat. Durch personelle Konstellationen gab es unruhige Zeiten. Für neue Struktur und Beständigkeit will Maier jetzt sorgen.

Wasserburg– Die Kindertagesstätte Altstadt Wasserburg bekommt frischen Wind. Seit September hat die Erzieherin Nadine Maier dort die Leitung übernommen und große Pläne für die Zukunft. Maier war zuvor vier Jahre stellvertretende Leiterin der Tagesstätte, nun hat sie die Stelle von Natalie Ackermann übernommen.

Maier räumt auf Nachfrage ein, dass der Ruf der Kindertagesstätte in den letzten Jahren gelitten habe, doch dies möchte sie so schnell wie möglich ändern. Hintergrund waren personelle Entscheidungen und Probleme. „Wir kümmern uns gut um die Kinder“, sagt sie.

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In der Zukunft möchte Maier vor allem eine gleiche, klare Linie in allen Gruppen einhalten. „Natürlich dürfen und sollen die Mitarbeiterinnen ihre Kreativität und Individualität miteinbringen, aber den Kindern soll dennoch eine klare Tagesstruktur geboten werden.“ Dazu gehört beispielsweise der tägliche Morgenkreis. „Das hilft den Kindern anzukommen und in den Tag zu starten.“

Aber auch die Individualität der Kinder möchte Maier fördern. „Wir haben eine gleitende Brotzeit, damit sich jeder selbst ausssuchen kann, wann er oder sie essen möchte.“

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Derzeit hat die Kindertagesstätte 72 Kinder aufgeteilt in drei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe. Die Kindergartenkinder sind altersmäßig vermischt, wie Maier erklärt. Auch dafür steht die neue Leiterin ein. „Ich glaube, es hilft den Kindern, Kontakt zu Jüngeren und Älteren zu haben. Sie können dadurch viel lernen.“ Die Älteren könnten beispielsweise Verantwortung übernehmen und die Jüngeren hätten die Chance sich Dinge abzuschauen.

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Für die Vorschulkinder gibt es ein zusätzliches gruppenübergreifendes Angebot. „In Coronazeiten machen wir das nur eingeschränkt, da die Kinder möglichst in ihren Gruppen bleiben sollen, aber ansonsten bekommen sie noch eine zusätzliche Förderung.“ Und trotz Pandemie kommt auch der Spaß nicht zu kurz.

„Am Martinstag haben wir trotzdem einen Laternenumzug gemacht. Wir sind in der Gruppe geblieben und haben uns nicht wie sonst mit dem ganzen Kindergarten getroffen.“ Den Kindern habe es dennoch Spaß gemacht.

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