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Altstadt als Ausstellungsfläche

Wasserburg ist wieder im „Kunstrausch“

Schaufensterbummel mit Kunstgenuss: 2020 war das Interesse groß.
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Schaufensterbummel mit Kunstgenuss: 2020 war das Interesse groß.

Im wahrsten Sinne des Wortes im „Vorübergehen“ befindet sich Wasserburg ab Samstag im „Kunstrausch“. Die Schaufenster der Altstadt werden zur Galerie.

Wasserburg – Ab Samstag, 4. September, befindet sich die Wasserburger Altstadt wieder im Kunstrausch. Das fünfte Jahr in Folge und nun das zweite Mal in der besonderen (Corona-gerechten) Konzeption wollen regionale Künstlerinnen und Künstler ihre Werke abseits von Galerien und Ausstellungsräumen den Menschen nahebringen – sozusagen im Vorübergehen. Denn in vielen Schaufenstern der Stadt wird die Ausstellung für alle zugänglich gemacht.

Bereits 2020 hat sich die Gruppe der Künstlerinnen und Künstler das Projekt nicht durch die aktuelle Corona-Situation verderben lassen. Deshalb hat das Organisationsteam rund um Max Windholz, Katharina Danninger, Birgit Michaelis und Manuel Michaelis auch in diesem Jahr wieder die Arbeit auf sich genommen und verschiedene Kunstschaffende aus der Umgebung zusammengebracht. Auch viele Geschäfte Wasserburgs sind wieder Teil der besonderen Kunstausstellung.

Ziel des Kunstrausches war von Anfang an, vielen Menschen den Zugang zur Kunst zur ermöglichen und das mitten im Alltag und zu adäquaten Preisen, berichten die Organisatoren. „Seit dem vergangenen Jahr stehen vor allem Kunst und Kultur oftmals im Hintergrund und haben nur wenige Möglichkeiten sich zu präsentieren. Umso wichtiger ist es den Künstlern, ihre Werke dennoch zeigen zu können und so weiterhin die Kultur in der Stadt zu fördern“, berichtet die Projektgruppe.

Hierzu haben sich auch dieses Jahr wieder viele Läden in der Altstadt beteiligt. Sie zeigen zwischen Lebensmitteln, Büchern, Mode und anderen Waren in ihren Schaufenstern die große Auswahl an Kunstwerken. Nicht nur die Künstlerinnen und Künstler, auch der Einzelhandel und die Gastronomie können sich und die Produkte so in einem anderen Licht und aus einem neuen Blickwinkel heraus präsentieren. Dabei wird immer großen Wert darauf gelegt, dass die Kunst und die Schaufensterinhalte sich ergänzen und nicht nur den Platz in den Schaufenstern teilen, teilen Max Windholz, Katharina Danninger, Birgit Michaelis und Manuel Michaelis mit.

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Vom 4. September bis zum 9. Oktober können alle Wasserburger oder die Besucher der Stadt die 21 Schaufenster beim Spaziergang durch die Stadt oder während des Einkaufsbummels betrachten. Der ausliegende Flyer des Kunstrausches bietet einen Übersichtsplan mit den teilnehmenden Geschäften und Künstlerinnen sowie Künstlern.

Wie seit Beginn des Kunstrausches im Jahr 2017 gehen zehn Prozent der Erlöse von verkauften Werken an einen sozialen Zweck. Die Aktion Wunschbaum sorgt für leuchtende Kinderaugen an Weihnachten in wirtschaftlich angeschlagenen Familien. Die Kunstrausch-Organistoren wollen den „Wasserburger Wunschbaum e.V.“ auch heuer unterstützen.

Infos zur Aktion

Um die Ladenbesitzerinnen und -besitzer zu entlasten, sollen die Kunstwerke in erster Linie direkt über die Kunstrauschorganisatoren verkauft werden. Das Organisationsteam kann dafür unter der Nummer 08071/520 96 15 erreicht werden. Für Eilige gibt es aber auch die Möglichkeit, das Kunstwerk direkt im jeweiligen Laden zu erwerben. (re)

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