Nachruf

Wasserburg –. Felizitas Schwarz wurde von Stadtpfarrer Dr.

Paul Schinagl mit einem Requiem in der Jakobskirche verabschiedet.

Felizitas Schwarz kam als erstes von drei Kindern des Ehepaares Mang zur Welt und wuchs auf einem Bauernhof in Unterreit auf. Der Vater fiel im Krieg, so musste die Mutter für ihre Kinder alleine sorgen. Felizitas machte nach der Schulzeit eine Lehre zur Schneiderin in Wasserburg im Betrieb von Maria und Jupp Jahnel. Später besuchte sie in München die Meisterschule und machte sich nach Erhalt des Meisterbriefes selbständig.

Am Kirchweihtag 1954 heiratete sie Wolfgang Schwarz. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Vier Enkelkinder wurden in die Familie geboren, die Felizitas Schwarz sehr am Herzen lagen. Sie war eine sehr gläubige Frau, fand Kraft im Glauben. Bei ihren Mitmenschen war sie als sehr liebenswürdig und freundlich geschätzt.

Felizitas Schwarz sang gerne, war jahrzehntelang Mitglied des Kirchenchors, wofür ihr der Stadtpfarrer im Namen der Pfarrei dankte. Ehrenamtlich arbeitete sie außerdem in verschiedenen Vereinen mit, zum Beispiel als Kuchenbäckerin für das Inndamm-Fest oder für die Kriegerkameradschaft.

Als ihr Ehemann pflegebedürftig wurde, betreute sie ihn liebevoll bis zu seinem Tod. Um ihre eigene Gesundheit war es in den letzten Jahren nicht gut bestellt, deshalb musste sie sich schließlich in die Obhut eines Pflegeheims begeben.

Nun entschlief Felizitas Schwarz im 91. Lebensjahr und fand im Familiengrab im Altstadtfriedhof ihre letzte Ruhestätte.

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