Wasserburg feiert sein großes Faschingsspektakel in der Innenstadt

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Heuer war endlich wieder Wasserburg an der Reihe, den Gaudiwurm auszurichten. Im nächsten Jahr schlängelt sich der Faschingszug wieder durch Edling. Während der Faschingsumzug in Mühldorf wegen der starken Böen abgesagt werden musste, ließen sich die Veranstalter, die Lederer Gmoa, nicht aus dem Konzept bringen.

Von Andrea Klemm

Wasserburg – 42 Wägen und Fußgruppen nahmen teil.

Seit über 20 Jahren moderiert Harry Petermann den Faschingszug. „Früher war ich Hofmarshall der Stadtgarde, so kam ich zu dieser Rolle. Sie ist mir bis heute geblieben, obwohl ich nicht mehr Gardist bin“, so Petermann im Gespräch mit der Wasserburger Zeitung.

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Launig kommentierte er die vorbeiziehenden Mottowägen von seiner Plattform neben dem Roten Turm aus.

Die lokalpolitischen Themen – eigentlich die politischen Themen generell – waren etwas spärlich vertreten. Die SPD kümmerte sich mit Hochrad und Bobbycar um die Verkehrswende in der Altstadt, das Bürgerforum hatte sich eigene Faschingsnachrichten ausgedacht und gedruckt. Mit Love and Peace wollen sie weniger Gezanke um Themen wie Eisbahn, Verkehr oder Klima.

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Die CSU nahm das Heizpilzverbot für die Freischankflächen auf die Schippe und bot an, Heizpilzsammler zu wärmen. Die Grünen beispielsweise retteten die Bienen und Reitmehringer haben sich eine Alternativlösung für den Bahnübergang überlegt. Künftig soll es mit dem Flugtaxi über die Gleise gehen – wenn schon die Bahn nicht zu Potte kommt. Ansonsten gab es viele Spaß- und Schnapselwägen. Aber auch gut gelaunte Fußgruppen mit einfallsreichen Kostümen, lustigen Einlagen und natürlich jede Menge Bonbons für große und kleine Zaungäste.

Am Gries und in der Hofstatt ging die Party bis in die Nacht noch weiter. Während die Narren feierten, räumte bereits am Spätnachmittag der Bauhof den Abfall wieder weg – sofern es die Sturmböen nicht verhinderten.

Hoch hinauswollte dieser Stelzenmann: Bernhard Röhrl mit Töchterchen Elisabeth.

Verkehrswendemit der SPD.

Die Grünen wollten die Bienen retten.

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