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Kesse Aktion am frühen Samstagabend

Ja, was is denn des? Einhörner mischen Wasserburger Rewe auf

Aktion Einhornkostüm in Wasserburg
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Zwei Einhörner marschierten am Samstagabend durch den Rewe-Markt in Wasserburg.
  • Marina Birkhof
    vonMarina Birkhof
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Noch rasch am Samstagabend einkaufen gehen, Regale durchstöbern - und plötzlich einem Einhorn gegenüber stehen? Da würde so mancher ziemlich blöd aus der Wäsche schauen. Doch genau das widerfuhr den Einkäufern im Rewe-Supermarkt in Wasserburg. Wir haben die beiden ungewöhnlichen Kunden zufällig getroffen und uns erkundigt, was dahinter steckt.

Wasserburg - „Was dahinter steckt?“, wiederholt das erste Einhorn keck unsere Frage und reißt triumphierend die Hände in die Höhe. „Gar nichts, es gibt keinen Grund“, johlt das andere wie aus der Pistole geschossen und tanzt wild um den Einkaufswagen herum. „Wir wollen einfach nur gute Laune verbreiten. Es ist doch eh nix los im Lockdown und alles ist so dermaßen fad. Da haben wir uns gedacht, dann sorgen wir halt einfach selber für Stimmung.“

Für Stimmung sorgen, das ist den beiden Kolleginnen und Freundinnen gelungen. Die Aufmerksamkeit der Menschen rund um den Rewe hatten die zwei innerhalb von Sekunden erhascht und sogleich alle Blicke auf sich gezogen. Mit ihrem Einkaufswagen marschierten sie unübersehbar im Ganzkörperkostüm durch den Supermarkt in der Bernd-Motzkus-Straße. Viele lachende Gesichter verbargen sich hinter den Masken und einige zückten ihr Handy und schossen rasch ein Foto, für das die feschen Einhörner freilich gern posierten - zwischen Gemüseregal und Wursttheke.

Lisa und Martina steckten in den Einhornkostümen und wollten für gute Laune in Corona-Zeiten sorgen - was ihnen gelungen ist.

Einhörner beim Einkaufen - Diese zwei Mädels stecken dahinter

Lisa und Martina, die in den Kostümen steckten, arbeiten im Innkaufhaus in der Wasserburger Altstadt. Die Idee kam vollkommen spontan und die Einkaufstour war nur eine von vielen Stationen durch die Innstadt an diesem Samstagnachmittag. „Wir sind schon über drei Stunden unterwegs, haben die Eisdielen in der Altstadt unsicher gemacht, der Backstube einen Besuch abgestattet, drehten in der Hofstatt unsere Runden. Danach ging es zum Tanken und jetzt sind wir eben hier gelandet - auch Einhörner müssen schließlich mal einkaufen gehen“, erklärt Lisa und hüpft im selben Moment jauchzend zu Martina, um auf dem Parkplatz ein Foto zusammen mit einer begeisterten Kundin zu schießen.

Die Überraschung ist ihnen auf jeden Fall gelungen - und die Aktion, in Krisen-Zeiten spontan ohne groß Nachzudenken für gute Laune zu sorgen, auch. Ob sich die Einhörner wieder einmal blicken lassen? Durchaus möglich, denn die zwei frechen Fabelwesen haben große Pläne, wie sie abschließend mit verschwörerischer Miene andeuten: „New York, Rio, Tokiooooo ....“, lauten ihre letzten Worte. Und im nächsten Moment sind sie auch schon auf und davon.

mb

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