Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Nachruf

Wasserburg – Eine große Anzahl Trauernder hat am Abschiedsgottesdienst für Hans-Jürgen Hoeft teilgenommen.

Zelebrant in der St.-Konrad-Kirche war Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl.

Hans Hoeft kam 1947 in Velden an der Vils zur Welt, wuchs mit zwei Schwestern und einem Bruder auf. Nach mehreren Umzügen kam die Familie 1960 nach Wasserburg. Hier fanden Hans Hoeft und seine Geschwister ihre Heimat. Nach dem Besuch der Knabenschule machte der damals 13-Jährige eine Ausbildung in einem Einzelhandelsbetrieb. Dann arbeitete er in Ebersberg, bis er schließlich für Getränke-Scharlach auslieferte. Später wechselte er nochmals seine Arbeitsstelle und war bis zum Ruhestand 2004 Eisenflechter in Rosenheim. Seit seiner Jugendzeit war Hans Hoeft dem TSV Wasserburg verbunden. Als aktiver Fußballer, Tänzer bei den „Schäfflern“, Fan oder Fahrer für seine Söhne zum Training oder zu Auswärtsspielen fühlte er sich zugehörig.

1970 heiratete Hans Hoeft seine Traudl und bezog mit ihr eine gemeinsame Wohnung in der Fletzingergasse. Nach zwei Jahren kam ihr erster, fünf Jahre später der zweite Sohn zur Welt, zu dieser Zeit schon in einem Heim in der Siedlung am Dobl. 1989 folgte der Umzug nach Bachmehring, wo sich Hans Hoeft gerne zwischen den Apfelbäumen in der Hängematte entspannte. 2003 zog es ihn schließlich nach Penzing, wo er sich am See sehr wohl fühlte. Als begeisterter Fußballfan war er sowohl in Wasserburg als auch in den umliegenden Dörfern mit seinem Roller unterwegs, sah die Spiele an, liebte Geselligkeit und Kontakt. Er war tierlieb, ein passionierter Schwammerlsucher und galt als herzensguter Mensch. Hans Hoeft liebte seine Söhne, die bei ihm stets eine offene Tür oder Hilfe fanden. Seine 2004 geborene Enkeltochter Nele machte ihn zum begeisterten Opa und bereicherte sein Leben. In den letzten zehn Jahren kümmerte er sich um die Fischweiher seines Sohnes Thomas, fand dabei Zeit zum Verweilen und um die Natur zu genießen. Nun entschlief er friedlich in seinem Zuhause in Penzing. mep

Kommentare